Abschied nach zehn Jahren in der Region

Pfarrer Mosig wechselt nach Bremen

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Abschied: Pfarrer Dr. Jörg Mosig (Mitte) wird von seinen Nachbarn, dem Hainaer Ortsvorsteher Gerhard Bornscheuer und dessen Ehefrau Silke Bornscheuer, die auch Kirchenvorsteherin ist, verabschiedet.

Haina-Kloster. Den Konfirmationsgottesdienst am 7. April in Haina-Kloster hält er noch, dann – an seinem 45. Geburtstag – wechselt Pfarrer Dr. Jörg Mosig in den Bremer Vorort Alt-Hastedt. Er freut sich auf seine neue Stelle im hanseatischen Umfeld, gibt er unumwunden zu.

Natürlich sei ihm bewusst, dass sein Weggang nach nur drei Jahren in Haina personelle Engpässe verursache. „Aber der Wechsel ist für mich stimmig“, sagte er im Gespräch mit der HNA. Der Tod seiner Mutter im vergangenen Jahr habe ihn bewusst über das nachdenken lassen, was er in Zukunft wolle. Als Stadtmensch ziehe es ihn zurück in die Großstadt – nach zehn „interessanten und bereichernden Jahren“ in den ländlichen Gemeinden Helmighausen und Haina.

Die Arbeitsbelastung in Haina sei ein weiterer Grund für seinen Abschied. Nur zwei Monate nach Dienstbeginn im Februar 2010 mit je einer halben Stelle als Pfarrer in Haina und als Klinikseelsorger habe er die Betreuung der Kirchengemeinde Dodenhausen hinzubekommen. Dennoch habe er sich um alle Bereiche mit vollem Engagement gekümmert. „Ein Kraftakt“, sagt er.

Neue Ideen

Und überall hat er neue Ideen eingebracht. Gut in Erinnerung sind noch das Osterlachen und die besonderen Gottesdienste, wie die zusammen mit dem Löhlbacher Kollegen und Freund Dr. Sebastian Renz im Freien. Dabei traten die beiden als Wanderer oder Angler auf. Wichtig war Mosig auch die Jugendarbeit, zum Beispiel mit Ferienprogramm.

Bei der Betreuung von Vitos-Patienten und -Bewohnern führte er – mit tatkräftiger Unterstützung eines Helferteams – die Amigo-Gottesdienste ein. Das sind Gottesdienste mit viel Aktion, einmal wurde dabei der Bischof fast vom Walfisch verschluckt.

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Von Martina Biedenbach

Quelle: HNA

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