Pferdevirus: Keine Fälle in Waldeck-Frankenberg bekannt

Waldeck-Frankenberg. Von der tödlichen Blutarmut bei Pferden sind in Waldeck-Frankenberg bislang keine Fälle bekannt. Das erklärte das Kreisveterinäramt auf HNA-Nachfrage. Ein Verdachtsfall habe sich nicht bestätigt.

An dem ansteckenden Virus sind in Hessen laut Landwirtschaftsministerium je ein Pferd in den Kreisen Marburg-Biedenkopf (Gladenbach), Kassel (Ahnatal), Lahn-Dill und Vogelsberg erkrankt. Ein Pferd aus dem Schwalm-Eder-Kreis befindet sich in Quarantäne.

Der Virus, der für Menschen ungefährlich ist, ist durch illegal importierte Pferde eines Händlers aus Rumänien nach Deutschland gekommen. Er hatte in den vergangenen zwei Jahren 70 Pferde in sieben Bundesländer verkauft. Auch in Waldeck-Frankenberg gebe es ein Pferd, das vor anderthalb Jahren bei diesem Händler gekauft wurde, sagte Ralf Nöchel, der beim Kreis für Tierseuchenbekämpfung zuständig ist. „Dieses Pferd ist in dieser Woche untersucht worden, es ist nicht erkrankt“, sagte Nöchel.

Quelle: HNA

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