Frankenberg

Pfingstmarkt endet mit Besucherrekord

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- Frankenberg (gl). Nach fünf Tagen Rummel und Dauerparty auf der Wehrweide endete gestern Abend der Pfingstmarkt. Vorher aber feierten viele Frankenberger und Auswärtige einmal ausgiebig beim Frühschoppen.

Was für eine Bilanz: Ganze 265 000 Menschen aus Nah und Fern haben seit Freitag den 434. Frankenberger Pfingstmarkt besucht. Das sind etwa 80 000 mehr als im schwachen Vorjahr – und laut Veranstalter Max Wagner ein ganz besonderes Ergebnis: „Das ist schon ein kleiner Rekord“, sagt Wagner. Üblicherweise lägen die Besucherzahlen zwischen 200 000 und 250 000 – dieses Jahr sind es also mindestens 15 000 Menschen mehr gewesen.

„Der Sonntagabend war noch nie so gut besucht, wie in diesem Jahr. Der Montag war auch super, da waren viele Gäste von außerhalb zu Gast in Frankenberg“. Aber auch gestern war der Markt bei sommerlichen Temperaturen und halbierten Fahrpreisen noch einmal ein Besuchermagnet. Bevor die ersten Aussteller gestern am späten Nachmittag mit dem Abbauen ihrer Fahrgeschäfte und Büdchen begannen, feierten Hunderte im Festzelt den traditionellen Frühschoppen.

Den Beginn hatten Bürgermeister Christian Engelhardt und Oberstleutnant Thomas Maurer gemacht, Kommandeur des EloKa-
Bataillons 932 in der Burgwaldkaserne. Mit einem kleinen Festzug von Soldaten und vielen Bürgern zogen sie ab 9.30 Uhr vom Obermarkt durch die Altstadt zum Festgelände, um den Frühschoppen zu eröffnen. Gegen Mittag füllte sich das Zelt. Traditionell nutzen viele Firmen aus Frankenberg und der Umgebung den Frühschoppen zu einem kleinen Betriebsausflug an die Eder – so auch in diesem Jahr. Auch die Abiturienten der Edertalschule verwandelten das Festzelt in eine Partymeile, sangen gemeinsam mit der Band auf der Bühne und trugen im Rausch ihres Schulabschlusses zur Belustigung des nicht minder angeheiterten Publikums bei.

Während im Zelt Schlager und Partyhits die Stimmung zum Kochen brachten, sorgten draußen die Temperaturen, der Sonnenschein und die vergünstigten Preise der Fahrgeschäfte für ein Lachen in den Gesichtern von Kindern und Eltern. Viele Besucher nutzen den Familientag, ihren Nachwuchs zum halben Preis noch einmal in luftige Höhen zu schicken oder auf ein Feuerwehrauto im Karussell zu setzen. Positive Bilanz der Polizei Aus Sicht der Polizei war der Pfingstmarkt „ein im Prinzip ruhiges Fest“, wie ein Sprecher mitteilte. Vorfälle wie kleinere Rempeleien und die Schlägereien an der Bushaltestelle „Uferstraße“ und vor dem Festzelt am Freitagabend (FZ berichtete) bewegten sich im Rahmen der vergangenen Jahre.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 15. Juni.

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