Pflanzenmarkt am Landratsamt zieht 1000 Besucher an

Frankenberg. Mehr als 1000 Besucher kamen am Sonntag zum Kräutermarkt nach Frankenberg.

Frisches Pflanzengrün im gepflegten Klostergarten, bunte Marktvielfalt mit einem niveauvollen Angebot für alle Natur- und Gartenfreunde, dazu ein Blick in die Sozial- und Kulturgeschichte der Region. Der Internationale Museumstag im Kreis-Heimatmuseum und der Kräutermarkt im Innenhof des ehemaligen Zisterzienserklosters Sankt Georgenberg verbanden sich zu einem attraktiven Angebot.

Pflanzenmarkt im ehemaligen Klostergarten

„Unsere Gäste haben die bunte Vielfalt an Sinneseindrücken, Informationen und Mitmach-Angeboten begeistert angenommen“, freute sich Gartengestalterin Melli Müller, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen Steffi Oberlies und Valentina Morlinghaus den Kräutergarten im Innenhof des Landratsamtes betreut und den Markt nun schon zum fünften Mal organisiert hatte.

Seiler und Schmied

Vor allem die Kinder kamen auf ihre Kosten: Sie konnten beim Seiler und Schmied altes Handwerk erproben, am Stand des Naturschutzbundes spielerisch ihr Wissen über Fledermäuse vertiefen. Auch der Bund für Umwelt- und Naturschutz Frankenberg informierte die Besucher des Marktes.

Gemüsejungpflanzen und Stauden waren an den Marktständen der Renner, und wer nichts kaufte: den Kräuterduft gab es kostenlos. Erfolgreich angeboten wurden auch Dekorationen für den Garten, kunstvolle Töpferarbeiten, Textil- und Filzarbeiten, Bücher und Mineralien.

Für den kleinen Hunger gab es Ziegengulasch, grüne Soße, Biowürstchen aus der Region und Waffeln aus dem Eisenofen.

Die Steinskulpturen des spätgotischen Meisters Tyle von Frankenberg, die den Bildersturm 1607 in der Liebfrauenkirche überlebten, erläuterte bei Führungen im Kreis-Heimatmuseum Heiner Wittekindt. (zve)

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Quelle: HNA

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