Frankenauer tritt beim Drift-Cup bei der Motorshow in Essen an

Pilger misst sich mit den Besten

Eigentlich ist Michael Pilger Friseur. Seine Leidenschaft gehört aber schnellen Autos: Sein Hobby ist das Driften, also das kontrollierte Ausbrechen seines speziell umgebauten BMWs, mit dem er sich ab morgen auf der Essener Motorshow präsentiert. Foto: Andrea Pauly

Frankenau - "Was für die Formel 1 Monaco ist, ist für uns die Motorshow in Essen", sagt Michael Pilger. Bei der großen Messe zeigt er nicht nur den Besuchern, was Driften ist – sondern er misst sich auch im Wettkampf mit den besten Rennfahrern seiner Disziplin. Es ist sein erstes Rennen in einer Halle.

Am Freitag in der Frühe geht es los – und noch am Dienstag hat Michael Pilger bis tief in die Nacht an seinem Sportwagen herumgeschraubt, um ihn für die nächsten Tage auf den bestmöglichen Stand zu bringen. Der Frankenauer hat durch die erfolgreiche Teilnahme bei mehreren internationalen Rennen so viele Punkte gesammelt, dass er zu den 16 besten Drift-Fahrern des „Gymkhana-Drift-Cups“ gehört – und sich damit für das Rennen bei der Motorshow in Essen qualifiziert, die am Freitag beginnt.

In den vergangenen Wochen hat Pilgers speziell umgebauter 325-er BMW eine Generalüberholung bekommen, damit er mit besten Bedingungen in den Wettkampf geht. Was den Hobby-Rennfahrer auf der Strecke in Essen genau erwartet, weiß er selbst nicht: Denn er fährt zum ersten Mal einen Drift-Wettkampf in einer Halle, auf Beton statt Teer. Von den Kollegen weiß er, dass das „sehr tückisch“ sein kann. Nur eines steht fest: Weil der Driftkurs auf engem Raum eingerichtet werden muss, wird es mehr um Geschicklichkeit als um Tempo gehen.

Mehr zu Pilgers Auto und dazu, was er auf der Motor-Show vorhat, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der FZ am Donnerstag, 27. November.

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