Frankenau

Platz zum Spielen, Toben und Lernen

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- Frankenau (apa). Auch für die Kinder aus Frankenau, die bereits „alte Hasen“ im Kindergarten sind, gab es am ersten Tag nach den Ferien Neues zu entdecken: Wegen der Sanierung der evangelischen Kindertagesstätte sind die vier Gruppen in andere Gebäude umgezogen.

Heute beginnen die Bauarbeiten am Kindergarten in der Kernstadt, der für rund 812 000 Euro saniert und erweitert wird. Für die Dauer der Bauarbeiten ist der Kindergarten deshalb in den vergangenen Wochen mit Sack und Pack umgezogen.

Zuvor wurde gründlich aussortiert: Gut erhaltene Spielsachen und Möbel haben sie mitgenommen. Sie sollen auch im sanierten Kindergarten weiterhin genutzt werden. Gleich drei „Außenstellen“ nutzen die Kinder und ihre Erzieherinnen: Zwei Gruppen werden im Erdgeschoss der alten Hauptschule betreut, eine Gruppe mit derzeit fünf Kindern ab zwei Jahren befindet sich in zwei Räumen des Martin-Luther-Hauses. Die Kindergartenkinder aus Allendorf, Dainrode, Ellershausen und Louisendorf haben einen großen Raum im Keller des Dorfgemeinschaftshauses bezogen.

„Wir sind sehr froh, dass wir nicht auf eine Lösung mit Wohncontainern zurückgreifen mussten“, zeigte sich Bürgermeister Björn Brede froh. Er besuchte gestern mit Pfarrer Harald Wahl die drei kurzfristig geschaffenen Ausweichräume und verschenkte Gummibärchen an die Jungen und Mädchen. In allen drei „Außenstellen“ zeigten sich die Erzieherinnen begeistert: Sie haben dort mehr Platz als in der zuletzt beengten Situation in der Kindertagesstätte. Alle Räume sind hell – auch der Raum im Souterrain im Dorfgemeinschaftshaus hat viele Fenster, die Licht herein­lassen. Bis zum Winter wird die Gruppe auf zehn Kinder anwachsen. Für die ganz Kleinen gibt es zwei Räume, damit einer immer zum Ausruhen genutzt werden kann. Dort stehen auch kleine Liegen bereit, auf denen die Kinder ein Schläfchen machen können.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Dienstag, 9. August.

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