Weitgehend unversehrt: Suche nach 73 Jahre alten Mann endete nach 30 Stunden

Nach 30 Stunden: Polizei fand vermissten Rentner

Vöhl/Frankenberg. 30 Stunden nach seinem Verschwinden hat die Polizei dank eines Zeugen einen vermissten Rentner gefunden. Der 73-jährige in Frankenberg wohnende Mann war seit Mittwoch gegen 17.30 Uhr verschwunden, nachdem er - laut Polizei, ausgelöst von einem Familienstreit - das Haus verlassen hatte.

Wie ein Beamter der Frankenberger Polizeistation am Freitagmorgen erklärte, hätten die Verwandten zunächst selbst nach dem Mann gesucht - vergeblich.

Etwa 24 Stunden nach dem Verschwinden des 73-Jährigen schaltete die Familie schließlich die Polizei ein. Die Beamten suchten mit mehreren Streifenwagen nach dem Vermissten und ließen über das Radio eine Suchmeldung ausstrahlen.

Diese hörte auch ein Auslieferungsfahrer, der am späten Donnerstagabend auf der Landesstraße 3084 von Herzhausen kommend in Richtung Vöhl unterwegs war. Zwischen Herzhausen und Marienhagen entdeckte der Kurier einen älteren Mann, der zu Fuß in dieselbe Richtung unterwegs war. Auf Nachfrage, ob er ihm helfen könne, lehnte der Rentner das Angebot ab. Der Fahrer informierte daraufhin die Polizei.

Die Besatzung einer Streife traf gegen 23.30 Uhr einen Fußgänger an, bei dem es sich tatsächlich um den Vermissten handelte, und brachte ihn zurück nach Hause nach Frankenberg.

Der Mann sei vermutlich über Lichtenfels zu Fuß in Richtung Edersee und dann weiter entlang der Landesstraße 3084 in Richtung Vöhl gegangen, hieß es am Freitag. Nähere Angaben über die von ihm zurückgelegte Strecke machte der Rentner nicht. Wo er bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Nacht zu Donnerstag verbracht hatte, sagte der Mann den Polizeibeamten nicht. Der 73-Jährige sei weitgehend unversehrt. (112-magazin.de)

Quelle: HNA

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