Ehrung für Bromskirchener Bläser

Mit Posaunen von Gottes Werk künden

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Bromskirchen - Im Rahmen des Gottesdienstes sind am Sonntag langjährige Mitglieder des Bromskirchener Posaunenchores für ihre Mitgliedschaft im Verein mit der Bronzenen, der Silbernen und der Goldenen Nadel geehrt.

Der Posaunenchor aus Bromskirchen habe seit seiner Gründung im Jahr 1956 schon mindestens tausendmal bei der Gestaltung von Gottesdiensten mitgewirkt, sagte Pfarrer Ernst-Dieter Mankel am Tag vor Heiligabend im Gottesdienst anerkennend. „Heute wollen wir auch einmal ein paar Worte des Dankes verlieren.“ Weihnachten 1956 hatte der frisch gegründete Chor seinen ersten Auftritt in der Kirche – seitdem ist er nicht mehr aus dem Geschehen in der Gemeinde wegzudenken.

„Wie eine Familie“

Vanessa Rumpf, Vorsitzende des Vereins, sagte über den Zusammenhalt innerhalb des Chores: „Wir sind wie eine Familie.“ So werde sich auch manchmal gestritten, aber schnell seien die Mitglieder aber immer wieder versöhnt. „Und für manche Mitglieder ist der Chor ein wahrer Jungbrunnen.“

Am Sonntag ehrte Rumpf gemeinsam mit Pfarrer Mankel langjährige Mitglieder. Neben der obligatorischen Urkunde und einer Ehrennadel überreichte sie den glücklichen Bläsern auch eine Rose und Pralinen als persönlichen Dank.

Für mindestens fünf Jahre aktive Mitgliedschaft im Verein wurden mit der bronzenen Nadel geehrt: Bianca Benner, Michael Feige, Renate Henkel und Tanja Klinger.

Über die silberne Nadel für mindestens zehn Jahre Mitgliedschaft freuten sich: Simone Bonacker-Wind, Dietmar Graßhoff, Daniel Helduser, Lars Rumpf, Chorleiter Marius Schmidt, Tobias Vaupel und Klaus Wind.

Die goldene Nadel für mindestens 25 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten: Heinz Müller, Dr. Jan Ranniko und Dietmar Vöpel.

„Ihr könnt stolz auf euch sein“, sagte Mankel. „Ohne so langjährige Mitglieder kann der Chor nicht bestehen.“ Im Anschluss ging es für die Bläser zum gemeinsamen Mittagessen. Dabei schwelgten besonders die Träger goldener und silberner Nadeln in Erinnerungen. Doch zuvor gab es noch eine Überraschung für die Geehrten: Im Rahmen eines Patensystems hatte jeder aktive Bläser eine Patenschaft für einen Nachwuchsspieler übernommen – die Jungmusiker dankten ihren Paten dies mit einem Ständchen.

„Die Musik drückst das aus, was nicht gesagt werden kann“, sagte Rumpf zum Abschluss der Ehrung. „Musizieren verbindet, baut Freundschaften und Zusammenhalt auf und macht in erster Linie Spass.“

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