Bilanz des Sängerkonzerts: Ausnahmechor aus Lindenholzhausen begeisterte

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Meisterchöre unter sich: Zum krönenden Abschluss des Konzertabends traten die Ellershäuser Sänger (helle Jacken) gemeinsam mit dem international ausgezeichneten Männerchor Harmonie aus Lindenholzhausen (Stadtteil von Limburg) auf.

Ellershausen. Die Mühe und der Aufwand haben sich gelohnt: Nach dem Chorkonzert in der Frankenauer Kellerwaldhalle, zu dem der Männergesangverein Ellershausen den auf Internationaler Ebene ausgezeichneten Chor Harmonie aus Lindenholzhausen gewinnen konnte, fällt das Fazit der Gastgeber positiv aus:

„Allein der Blick auf die Bühne am Konzertabend mit den gelungenen Auftritten der teilnehmenden Chöre war Entschädigung für die viele Arbeit im Vorfeld“, betonte Schriftführer Martin Battefeld gegenüber der HNA.

Mit der Organisation des „Feuerwerks der Meisterchöre“ und vor allem durch die Verpflichtung des Männerchors Harmonie habe der Verein „schon etwas Besonderes“ präsentieren wollen, so Battefeld. „Nach den Rückmeldungen die wir bisher erhalten haben, sind wir sicher, dass uns das auch gelungen ist.“ Die Resonanz habe gezeigt, dass der vom Vizepräsidenten des Mitteldeutschen Sängerbundes hervorgehobene „Blick über den Tellerrand“ richtig gewesen sei.

„Wir konnten Besucher aus dem gesamten nordhessischen Raum begrüßen“. Durch den frühzeitigen Ausverkauf der Karten hätte man allerdings viele kurzfristige Anfragen aus der näheren Region nicht erfüllen können, sagte der Schriftführer.

Für die Ellershäuser Sänger sei es sehr interessant gewesen, einem solchen Ausnahmechor wie der Harmonie aus Lindenholzhausen bei einer Chorprobe zuschauen zu können. „Insbesondere, wie es dem Dirigenten Martin Winkler gelingt, mit seiner Mimik und Gestik - und trotz des hohen Anspruchs - mit viel Humor die Aufmerksamkeit seiner Sänger auf sich zu ziehen, war sehenswert.“

Auch das Publikum war am Konzertabend vom Temperament des musikalischen Leiters überrascht worden, der seine Sänger mit großer Hingabe und mit vollem Körpereinsatz dirigiert hatte.

Die Lindenholzhäuser, die bereits am Mittag angereist waren und den Auftritt in Frankenau mit einem Übungstag verbunden hatten, hätten sich begeistert gezeigt von der Gastfreundschaft der Ellershäuser Sänger, berichtete Martin Battefeld.

„Wir sind zum ersten Mal in Frankenau und sind sehr gerne hierher gekommen“, hatte Chorleiter Martin Winkler am Rande des Konzertabends gesagt. Einige Stücke hätten die Sänger extra für den Auftritt in der Kellerwaldhalle einstudiert. Außerdem hätten die Lindenholzhäuser auch auf eine Teilnahme an einem gleichzeitig terminierten Konzert anlässlich des 20. Todestages ihres ehemaligen Ehrenchorleiters verzichtet.

Der studierte Dirigent und Gesangspädagoge Martin Winkler sagte, ihn selbst fasziniere die Klanglichkeit eines so großen Chors. Der Aufbau eines Chores sei kein Problem. „Aber wenn Sie oben sind, ist es schwer dort zu bleiben“. Insgesamt stünden ihm 93 Sänger zur Verfügung. „Bis zum Jahresende wollen wir die 100 voll machen“, kündigte er an. (bs)

Quelle: HNA

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