Frankenberg

Positive Bilanz für „Scholze Germany“

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- Frankenberg-Schreufa (apa). Noch vor einem Jahr konnten die Mitarbeiter im Schreufaer Unternehmen von Bonuszahlungen nur träumen. In diesem Jahr haben sie diese erhalten – und drei alte Kollegen sind zurückgekehrt.

Im Jahr 2009 hatte der Webereibedarf-Hersteller Insolvenz angemeldet. Die Neuenhauser Gruppe übernahm daraufhin die Schreufaer Firma und strukturierte sie um – mit Erfolg: Die Bilanz für das erste Jahr als „Scholze Germany GmbH“ sieht ausgesprochen positiv aus und dementsprechend gut ist die Stimmung im Unternehmen.

Nach Angaben von Heinz Wilhelm Kamp aus dem Vorstand der Neuenhauser Gruppe bieten die Synergien mit den verschiedenen Unternehmen der Muttergesellschaft der Schreufaer Firma große Vorteile am Markt. Außerdem habe das Unternehmen – ebenso wie viele deutsche Maschinenbauer – vom starken Exportanstieg in den vergangenen Monaten profitiert – der Exportanteil beträgt bei Scholze rund 80 Prozent. Das große Vertrauen unserer Kunden in unsere Leistungsfähigkeit, der bemerkenswerte Einsatz unserer Mitarbeiter und die Unterstützung unserer Partner – im Besonderen der Bank – hätten das Jahr 2010 für Scholze Germany GmbH zu einem erfolgreichen Jahr gemacht, bilanzierte Kamp.

Die für 2011 angekündigten Investitionen sind zum Teil bereits vorverlegt worden: In Schreufa wird eine neue Produktlinie gefertigt. Eine sechsstellige Summe hat die Neuenhauser Gruppe dafür in Schreufa investiert, sagte Betriebsleiter Sascha Weisker.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 16. Dezember 2010

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