Präsentation in Hans-Viessmann-Schule: Schüler bauten Schränkchen

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Selbstgefertigte Kleinschränkchen: Die Schüler des Berufsgrundbildungsjahres Holztechnik und der Grundstufe mit ihren Lehrkräften (von rechts) Stefan Kießling, Erhard Pauly und Jens Boeck.

Frankenberg. Die Schüler des Berufsgrundbildungsjahrs (BGJ) im Bereich Holztechnik an der Hans-Viessmann-Schule haben in einer Projektarbeit Kleinschränkchen angefertigt. Die BGJ-Schüler lernen den fachgerechten Umgang mit holzbearbeitenden Werkzeugen und Maschinen.

Das BGJ vermittelt eine berufsfeldbezogene Grundbildung, erweitert aber auch die allgemeine Bildung. Es ermöglicht eine gestufte Berufswahlentscheidung und sichert auf diese Weise den Übergang zwischen Schule und Arbeitswelt.

„Mit Holz zu arbeiten, ist einfach klasse,“ schwärmt David Wenderoth, Schüler des BGJs im Bereich Holztechnik. Er stellt selbstkritisch heraus: „Fachlich habe ich bereits unheimlich viel gelernt. Was den Umgang mit holzverarbeitenden Maschinen angeht, da musste ich mich erst daran gewöhnen, wie wichtig Präzision und Konzentration beim Arbeiten sind und dass ein Arbeitsplan und strukturiertes Vorgehen ganz entscheidend sind.“

Großen Anklang bei den BGJ-Schülern der Hans-Viessmann-Schule finden diverse Workshops in Kooperation mit den Betrieben, Exkursionen und auch die Projektarbeiten. „Durch den Praxisbezug ist das Lernen nicht langweilig“, findet Wenderoth. Gut gefallen hat ihm zum Beispiel ein vor Kurzem in der Holzwerkstatt der Hans-Viessmann-Schule durchgeführter Workshop zur Handhabung von japanischen Präzisionssägen. Er erinnert sich: „Wir waren richtig begeistert. Ich war nicht der einzige Workshop-Teilnehmer, der sich gleich japanisches Spezialwerkzeug für die Holzbearbeitung angeschafft hat.“

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Quelle: HNA

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