Kartenvorverkauf für Open-Air-Classic am 24. August beginnt am Montag

Preisträger Etzold lebt den Rhythmus

Frankenberg - Die achte Auflage des Open-Air-Classic am 24. August auf dem Gelände des Autohauses Beil steht unter dem Motto „The Rhythm of Life - Percussion and more“. Vor allem auf den Solisten des Abends trifft dies in besonderem Maße zu.

„Rhythm is it!“ Der Rhythmus ist sehr tief im Menschen verwurzelt, und auch der Solist des Abends lebt diesen Rhythmus: Simon Etzold, 1988 in Hannover geboren, studiert seit 2008 Schlagzeug mit dem Ziel des Orchestermusikers an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Professor Andreas Boettger, Erich Trog und Guido Marggrander.

Zuvor war Etzold Schüler von Andrea Schneider und hat von 2004 bis 2008 bereits vor seinem Abitur am „Institut für Früh-Förderung musikalisch hoch Begabter“ (IFF) mit dem Hauptfach Schlagzeug studiert. Derzeit hat er auch einen Lehrauftrag für Rhythmische Gehörbildung am IFF. Er war mehrfach erster Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und hat unter anderem im Orchester der Detmolder Sommerakademie unter Kurt Masur gespielt.

Er ist Mitglied unter anderem im Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen und der Jungen Deutschen Philharmonie und arbeitete beispielsweise mit Andrey Boreyko, Lothar Zagrosek oder Andrés Orozco-Estrada. Seit 2009 ist Simon Etzold Stipendiat von Yehudi Menuhin LiveMusicNow-Hannover. 2010 gewann er beim Deutschen Musikwettbewerb ein Stipendium und ist in die 55. „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ (BAKJK) des Deutschen Musikrates aufgenommen worden. In diesem Rahmen gründete er das „Duo Saitenschlag“ mit der Gitarristin Karoline Laier. 2012 wurde er mit dem Praetorius-Förderpreis für herausragende musikalische Leistungen im Land Niedersachsen ausgezeichnet. In der laufenden Spielzeit 2012/13 ist Simon Etzold Akademist für Pauke/Schlagzeug im Staats-orchester Kassel.

Beim Classic-Open-Air mit den Jugendsinfonieorchestern der Edertalschule und der Christian-Rauch-Schule will er Werke voller Faszination und Rhythmik zu Gehör bringen, die teilweise speziell für dieses Konzert arrangiert und komponiert wurden. Unter anderem präsentiert er zusammen mit den Schlagzeugern der beiden Gymnasien Percussion-Werke voller Leidenschaft, und dies in einer Form, „dass die Zuhörer dabei vielleicht ihren persönlichen Rhythm of Life entdecken“, sagt Markus Wagener, Leiter des Frankenberger Orchesters. (r)

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