Frankenau

Premiere für musikalischen Neujahrsempfang in der Kellerwaldhalle

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- Frankenau (sr). Der Neujahrsempfang in der Frankenauer Kellerwaldhalle war eine gute Werbung für den Chorgesang und die Blasmusik.

Der Altenlotheimer Chorleiter Horst-Werner Bremmer hatte die Idee für die Begegnung aller Frankenauer Musikgruppen. Acht Chöre wirkten beim ersten musikalischen Neujahrsempfang der Stadt Frankenau mit, mehr als 300 Gäste hatten sich am Samstag in der Kellerwaldhalle versammelt. Der Kreischorleiter Bremmer stellte alle Gruppen und ihre Übungszeiten vor. „Neue Mitglieder sind immer willkommen“, sagte er und warb für Chorgesang und Blasmusik. Der Erste Stadtrat Norbert Geißler hielt die Neujahrsansprache. „Wir sind Landrat, können wir Frankenauer mit Stolz sagen“, sagte Geißler augenzwinkernd und begrüßte Dr. Reinhard Kubat in seiner neuen Funktion an alter Wirkungsstätte. Geißler erinnerte an die Frankenauer Meilensteine des Jahres 2009: Waldarbeitermeisterschaften, Start des Naturschutzgroßprojektes, Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mit Wirksworth, Straßenfreigabe zwischen Frankenau und Frebershausen und der Vortrag von Hans Kammerlander in der Kellerwaldhalle. Der Rathauschef für die Übergangszeit bis zum Amtsantritt des neuen Bürgermeisters im Mai hofft, dass sich der musi­kalische Neujahrsempfang fest im Frankenauer Terminkalender etabliert. Vier der fünf Bürgermeisterkandidaten, die am 7. März zur Wahl antreten, waren am Samstagabend vertreten. Horst-Werner Bremmer moderierte den Abend und sang gemeinsam mit den beiden „Altenlotheimer Bürgermeistern“ Heiko Backhaus und Dr. Reinhard Kubat die traditionellen Neujahrsgrüße aus dem Frankenauer Stadtteil: „Wir wünschen euch ein glückseliges neues Jahr, viel schöner als das alte war.“ Das Lied wurde früher von Kindern und Jugendlichen in der Neujahrsnacht vor vielen Haustüren im Dorf gesungen. Kubat schloss sich mit „viel Glück und viel Segen“ an und dirigierte die Besucher im Kanon. Mit dem Bläsersatz „Deine Gnade fällt“ hatte das Frankenauer Bläserensemble „Die Neuen Alten“ unter der Leitung von Rinaldo Blechschmidt den Empfang eröffnet. Später begeisterten sie auch mit der bekannten Melodie „Can you feel love tonight“ von Elton John. Die Chorgemeinschaft Altenlotheim/Frankenau ließ danach das Lied „La Montanara“ in der Kellerwaldhalle erklingen. „Tiritomba“ sangen die Frauen vom Singkreis Altenlotheim unter der Leitung von Renate Weber. Der Frankenauer Kirchenchor mit Kai Schöneweiß am Dirigentenpult trug den irischen Segensgruß mit deutschem Text „Möge die Straße“ vor. „Hush! Somebody’s calling my name“ hieß der Titel eines schwungvollen Liedes, vorgetragen vom Ellershäuser Männergesangverein mit der Chorleiterin Marion Born am Taktstock. Die Frankenauer Bläsergruppe „Die Neuen Spezies DNS“ unter der Leitung von Markus Bischoff brachte mit Polkas viel Stimmung in den Saal. Die Sängerkreisvorsitzenden Conny Scheerer und Dieter Trollhagen ließen sich sogar zu einem Tanz hinreißen. Es folgte die Ellershäuser Gitarrengruppe, diesmal geleitet von Daniela Caspar, mit gefühlvollen Melodien und Texten zum Nachdenken wie „Das wünschen wir“. Der Altenlotheimer Frauenchor „Glissando“ unter der Leitung von Horst-Werner Bremmer trat erstmals in neuer türkis-schwarzer Kleidung auf und begeisterte mit „Oh happy day“ aus dem Film „Sister Act“. Burgis Wagner sang die Solostimme. Die indianische Volksweise „Evening rise“ trugen die Frauen gemeinsam mit den Männern der Chorgemeinschaft Altenlotheim/Frankenau vor. Die beiden Bläsergruppen „Die Neuen Alten“ und „Die Neuen Spezies“ begleiteten das Abschlusslied „Kein schöner Land“, bei dem alle Besucher im Saal mitsangen. Jörg Reinhardt spielte auf der Mundharmonika.Der Ellershäuser Kirchenchor hatte seine Teilnahme am Neujahrsempfang kurzfristig abgesagt, weil mehrere Sänger erkrankt waren.

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