Privatinitiative plant Biogasanlage in Rosenthal

Rosenthal. In Rosenthal könnte bald eine Biogasanlage stehen. Auf Privatinitiative sei beim Bauamt eine Voranfrage zum Bau einer solchen Anlage gestellt worden, berichtete Bürgermeister Hans Waßmuth am Dienstagabend im Parlament.

Die Stadtverwaltung wird nun eine Änderung des Flächennutzungsplanes vorbereiten, kündigte Waßmuth an, nachdem die Stadtverordneten keine grundsätzlichen Bedenken gegen eine Biogasanlage geäußert hatten.

Der ländliche Raum stelle für die alternative Energieerzeugung einen wichtigen Wirtschaftsstandort dar, erklärte der Bürgermeister. „Mit der Fläche können Abstandsflächen - zum Beispiel gegen Geruchsbeeinträchtigungen - eingehalten werden.“

Für den Bau einer Biogasanlage im Außenbereich Rosenthals ist eine Änderung des Flächennutzungsplanes nötig, da die Energieerzeugung auf einer landwirtschaftlichen Fläche nicht als privilegiertes Vorhaben gilt. Außerdem müsse ein Planer einen Bebauungsplan erstellen.

Eine private Biogasanlage könne auch für die Stadt interessant sein, meinte Waßmuth: Die erzeugte Wärme könne für die Sport- und Kulturhalle eine Alternative zur bisherigen Heizung sein. Er bat die Stadtverordneten darum, „der Erzeugung von Energie in Rosenthal offen zu begegnen“.

Zur nächsten Sitzung will Waßmuth weitere Informationen zu dem Thema geben, um das Verfahren für die Aufstellung eines Bebauungsplanes zügig voranzubringen. (jpa)

Quelle: HNA

Kommentare