Projekt „Frankenberger Stelenmensch“ feiert 20. Geburtstag – Festakt am 29. Juni

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Wegweisendes Denkmal: Die Projektgruppe und die Stadt Frankenberg präsentieren den Frankenberger Stelen-Menschen vor der Werkstatt des Berufsförderungswerks für Handwerk und Industrie; (hinten von links) Hubert Schmitt, Konstantin Becker, Michael Untiedt, Eugen Schneider, Werner Rühl sowie (vorne) Inga Gerke, Reta Reinl und Bürgermeister Rüdiger Heß. Foto: Hörcher

Frankenberg. Baumstämme, Statuen, Skulpturen aus Metall, eine künstliche Palme und ein kleiner Turm aus roten Backsteinen – insgesamt 37 Kunstwerke, Stelen genannt, sind fester Bestandteil des Frankenberger Stadtbilds. Jede Stele wurde von einem anderen Künstler gefertigt. Wenn man alle Stelen im Stadtplan einzeichnet, und sie verbindet, ergibt das – mit ein wenig Fantasie – die Umrisse eines Menschen.

Dieses Projekt besteht nun schon seit 20 Jahren. Das will Initiatorin Reta Reinl zusammen mit der Stadt Frankenberg gebührend feiern. In diesem Jahr sind verschiedene Aktionen rund um die Stelen geplant. Höhepunkt soll ein Festakt am 29. Juni sein, zu dem alle Künstler, die die Stelen gefertigt haben, eingeladen sind.

Bis zu diesem Fest sollen einige Stelen restauriert werden. Denn zum Teil sieht man ihnen an, dass sie bereits etwas in die Jahre gekommen sind. Das sei aber auch beabsichtigt, erklärt Reinl.

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Von Marc Hörcher

Quelle: HNA

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