Projekt „I am Mint“ zeigt Schülern den Weg ins Berufsleben

Nah am Beruf: Die Auszubildenden und Mint-Mentoren Marcel Stockmann und Daniel Gunnesch (vorne von links) führten die 15 Schüler der 9a und 10a von der Ortenbergschule durch das Unternehmen Hettich und informierten sie über die Ausbildung. Foto: Dräger

Frankenberg. Wie arbeitet ein Mechatroniker? Und wie ist eine Spritzgießmaschine aufgebaut? Diese und weitere Fragen bekamen 15 Schüler der Klassen 9a und 10b der Ortenbergschule in Frankenberg bei einem Besuch im Unternehmen Hettich beantwortet.

Grund für den Besuch war die Zusammenarbeit mit dem Projekt „I am Mint“, das mathematisch-technisch begabten Schülern den Weg ins Berufleben erleichtern will.

Mit dem Projekt wollen die Verantwortlichen dem drohenden Fachkräftemangel in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – abgekürzt Mint – entgegenwirken. „Die Schülerzahlen sinken“, sagt Veronika Promberger, Projektkoordinatorin von „I am Mint“ für die Region Nordhessen. Es werden praxisnahe Nachmittage veranstaltet, bei denen die Schüler von Auszubildenden, den zu sogenannten Mint-Mentoren, ausgebildet, durch Unternehmen geführt und über Beruf und Ausbildung informiert werden. Zudem können sich die Schüler selbst an praktischen Aufgaben versuchen. „Die Auszubildenden sind näher an den Schülern dran“, erklärt Promberger. Damit sei es einfacher, sich auf Augenhöhe zu begegnen. Es fiele den Schülern leichter, Fragen zu stellen.

Das Projekt richtet sich an Haupt-, Real-, und Gesamtschulen. Wichtig für die Teilnahme sei ein gutes Konzept der Berufsorientierung an der Schule.

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Von Magdalena Dräger

Quelle: HNA

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