Gemünden

Projekte: Fenster, Wände, Heizung

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- Gemünden (gl). Der Umbau des Gebäudes „Zur Burg 3“ ging voran, die Veranstaltungen des Gemündener Museumsvereins wurden gut angenommen: Vorsitzender Norbert Otto ist zufrieden mit dem Jahr 2010.

Es gibt viel zu tun. Das ist die Botschaft des Abends, die Norbert Otto den Mitgliedern des Gemündener Museumsvereins vermittelte: Das Museum mit Begegnungsstätte, das derzeit im Gebäude „Zur Burg 3“ hinter der Kirche entsteht, habe im vergangenen Jahr große Fortschritte gemacht, ebenso große stünden aber noch an.

Während der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend, zu der zur Enttäuschung Ottos nur etwa ein Drittel der Mitglieder erschienen war, ließ der Vorsitzende das Jahr 2010 Revue passieren. Er erwähnte den Ausbau des Dachbodens des Gebäudes mitsamt Dämmung des in weiten Teilen neuen Dachstuhls. Fortgeschritten sei auch die Installation der Elektrik, die übrigen Arbeiten könnten – wie vieles andere – in Eigenleistung geschehen.

Dennoch blieben die Aufgaben für 2011 vielfältig: Als besonders aufwendig sieht Otto die Rekons­truktion der Wände in traditioneller Lehmbauweise. Ebenso müssten die Fenster ersetzt werden, auch eine Heizung braucht das Gebäude, wenn es künftig dauerhaft eine Ausstellung und eine Begegnungsstätte beherbergen soll.

Zur thematischen Ausrichtung des Museums führte Norbert Otto aus, dass insbesondere der reichhaltige Fundus an Fotos aus der Stadt und ihren Stadtteilen genutzt werden soll. Einen weiteren Schwerpunkt sollen Gemündener Keramiken bilden sowie Trachten aus den Stadtteilen und von Einwanderern aus dem Sudetenland und Ungarn. Derzeit beschäftige er sich intensiv mit dieser Einwohnergruppe. Eventuell könne sich ein Teil der Dauerausstellung der Einwanderung nach dem Krieg widmen.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 7. April

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