Maschinentechniker präsentieren Arbeiten an Hans-Viessmann-Schule

Projekte auf hohem Niveau

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Gelungen: Projektbetreuer Martin Neuhaus (links) freut sich mit den Studierenden (von links) Eduard Lang, Finja Röder und Karl Schnarr über deren Projektpräsentation mit dem Thema: „Vorgehensweise zur akustischen Optimierung am Beispiel eines Sole/Wasser-Wärmepumpen-Kompaktgerätes“.

Frankenberg. In ihrer Weiterbildung zu staatlich geprüften Maschinentechnikern haben die Studierenden der Klasse „08 TEMT“ in Teams anderthalb Jahre lang Projektarbeiten entwickelt. Nun war es soweit: Die neun Gruppen präsentierten ihre Ergebnisse an der Hans-Viessmann-Schule.

Die Mühen und das Durchhaltevermögen der Studierenden haben sich gelohnt: Sowohl die Lehrkräfte als auch die betrieblichen Ausbilder zeigten sich zufrieden und waren vom hohen fachlichen Niveau der Projekte beeindruckt, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei den meisten Projekten wurden gute oder sogar sehr gute Benotungen erteilt.

Projekte werden umgesetzt

Positiv hervorzuheben ist auch, dass die betriebliche Umsetzung der Projekte bereits erfolgte oder fest eingeplant ist und dass in den Teams betriebsübergreifende Zusammenarbeit stattfand.

Die Projektarbeit ist ein verbindlicher Bestandteil der Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker. Die Themen beziehen sich auf Aufgaben, die im Alltag von Betrieben anfallen. Fachlehrer der Hans-Viessmann-Schule haben die Projektarbeiten begleitet und betreut.

An dem Studiengang teilnehmen darf, wer die Facharbeiterprüfung in einem technischen Beruf abgelegt hat und – je nach Ausbildungsdauer – über ein bis drei Jahre Berufspraxis verfügt.

Neben ihrer täglichen Berufstätigkeit nehmen die Studierenden wöchentlich an rund 16 Unterrichtsstunden teil, wobei der Unterricht auf zwei Abende und den Samstagvormittag verteilt ist.

Die Ausbildung umfasst zwei Abschnitte. In den ersten beiden Jahren stehen Grundlagen auf dem Lehrplan, darunter Mathematik, technische Physik, Werkstofftechnik, Englisch, Wirtschaft und Politik.  yDer zweite Teil der Ausbildung   umfasst eine fachspezifische technische Schulung mit den Schwerpunkten Fertigungstechnik, Qualitätsmanagement, Konstruktionstechnik und Automatisierungstechnik. Auch Arbeitsvorbereitung, die Erstellung einer Projektarbeit und allgemeinbildender Unterricht sind auf dem Stundenplan zu finden.

Prüfung vor Kommission

Die kostenlose Ausbildung schließt mit einer Prüfung vor einer Kommission der Hans-Viessmann-Schule ab. Ihre Qualifikation eröffnet den jungen Technikern nach dem erfolgreichen Absolvieren der Ausbildung vielfältige Einsatzmöglichkeiten. In der hiesigen Region bestehe durchaus ein Bedarf an qualifizierten Facharbeitern im Bereich Maschinenbau, heißt es in der Mitteilung. Auch in den Bereichen Betriebswirtschaft und Umweltschutztechnik biete eine Techniker-Ausbildung gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. (nh/rbe)

Quelle: HNA

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