Projektgruppe „Ortsbild Hatzfeld“ möchte mit Bürgern die Kernstadt aufpolieren

+
Im Dialog mit Hatzfelder Bürgern: Verena Schneider (2. von rechts), Schriftführerin der Projektgruppe Ortsbild, diskutiert mit (von links) Karl-Heinz Bäumner, Erika Jakobi und Norbert Arzt über mögliche Ortsverschönerungen.

Hatzfeld. Die Ortseingänge verschönern, das Gelände des alten Kindergartens zu einem Aufenthaltsort mit Backhaus umgestalten oder den Entsorgungsbereich auf dem Friedhof kaschieren: Das sind drei von sieben Schwerpunkten, die sich die Projektgruppe „Ortsbild Hatzfeld“ auf die Fahnen geschrieben hat.

Anlässlich des bundesweiten Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ möchte der Ortsbeirat mit Hilfe der Hatzfelder Bürger den Ort mit vielen kleineren Projekten verschönern. „Die Teilnahme am Wettbewerb hat nicht den Sinn, zu gewinnen. Es hat den Sinn, etwas für Hatzfeld zu erreichen“, sagt Ortsvorsteher Ulrich Schreiner.

Daher soll das Projekt auch ein „fortwährender Prozess“ sein und nicht schon mit dem Ende des Wettbewerbs 2015 aufhören. Die Initiatoren des Projektes – neben Ulrich Schreiner sind das Ursula Nowak und Hans-Ulrich Benner vom Ortsbeirat, sowie Projektleiterin Jutta Becker und Schriftführerin Verena Schneider – sind sich einig: „Hatzfeld braucht es“.

Die Kernstadt sei aber zu groß, um die Verschönerungen alleine zu bewältigen. Daher hat die Projektgruppe im Herbst Flyer an die Hatzfelder Haushalte verteilt und um Anregungen und Hilfe gebeten. „Die Resonanz darauf war dürftig“, bemängelt Ursula Nowak. Dennoch oder gerade deshalb formuliert der Ortsvorsteher „die Hoffnung, aber auch die Erwartung, dass das Projekt ein Ich-mache-mit-Gefühl bei den Bürgern erzeugt“.

Darauf sei die Projektgruppe nämlich angewiesen: Sie zähle auf die Hilfe der Hatzfelder, der vor Ort ansässigen Firmen und Vereine. „Die Finanzierung der Projekte ist nur über freiwillige Arbeitseinsätze und Spenden zu erreichen“, erklärt Schriftführerin Verena Schneider.

Von Alexander Koch

Mehr über die Arbeit der Projektgruppe lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Kommentare