Allendorf (Eder)

Projekttag für Viessmann-Auszubildende zu Verkehrssicherheit und Suchtfolgen

- Allendorf (Eder) (r). Um Verkehrssicherheit und Suchtvorbeugung ging es beim Projekttag für Viessmann-Auszubildende.

Noch bevor die neuen Auszubildenden der Viessmann-Werke in mit der traditionellen Projektwoche in das Berufsleben starten, fand im Battenberger Werk ein Aktionstag zu den Themen Verkehrssicherheit und Suchtvorbeugung statt.

Fachleute der Kreisverkehrswacht und der Polizei verdeutlichten den jungen Leuten eindrucksvoll, welche Gefahren bestehen, wenn sie sich nach Drogen- und Alkoholkonsum noch ans Steuer setzen. So bekamen sie sogenannte Suchtbrillen aufgesetzt. Die simulieren, wie sehr Drogen bei verschiedene Promillegraden das Seh- und Reaktionsvermögen einschränken – was am Steuer tödliche Folgen haben kann.

In einem Gurtschlitten konnten die Auszubildenden außerdem am eigenen Leibe erfahren, wie stark ein Aufprall schon bei geringen Geschwindigkeiten ist. Außerdem lernten sie in einem Überschlagsimulator, sich kopfüber aus einem Gurt zu befreien und auszusteigen.

Ferdinand Hagenbach von der Kreisverkehrswacht erläutert das Konzept der Aktion: „Junge Fahrer sind oft zu übermütig, überschätzen ihre Fähigkeiten und unterschätzen somit leicht die Gefahr. Mit der Mischung aus theoretischen Hintergrundinformationen und praktischen Übungen sollen die Auszubildenden lernen, verantwortungsvolle Verkehrsteilnehmer zu werden“, sagte er. „Das ist genau wie im Beruf: Je besser die Ausbildung, desto erfolgreicher ist man später.“

Der Film „Die letzte Sekunde“ wurde den Teilnehmern des Aktionstages am Nachmittag gezeigt. Er handelt von einem jungen betrunkenen Autofahrer, der einen Unfall verursacht, bei dem seine Freundin ums Lebens kommt. Der Film sollte emotional berühren und auffordern, im Straßenverkehr umsichtig zu handeln – und eben auf Drogen zu verzichten.

„Guter Einstieg“

In einer abschließenden Auswertung des Aktionstages bestand schließlich die Möglichkeit, die vielfältigen Eindrücke in der Gruppe zu erörtern. Die Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung, Elena Heinz, zog eine positive Bilanz: „Alle Azubis waren sehr interessiert, haben sich aktiv eingebracht und die Chance genutzt, praktische Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln“, sagte sie.

Das Thema Alkohol sei in dieser Altersgruppe präsent, „daher war es für unsere neuen Azubis, die ja oft auch Fahranfänger sind, ein guter Einstieg in ihre Ausbildung.“ Im dritten Lehrjahr werde mit einem praktischen Verkehrssicherheitstraining auf diesem Projekttag aufgebaut.

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