Mit 1,2 Promille in Sattelzug gerast: Mann zu 5880 Euro Geldstrafe verurteilt

Frankenberger Land. Er war in Todenhausen ungebremst mit seinem Audi in einen entgegenkommenden Sattelzug gerast – betrunken und ohne Führerschein. Dafür ist ein 32-Jähriger aus dem Frankenberger Land vom Amtsgericht Frankenberg zu einem Jahr Führerschein-Entzug und einer Geldstrafe von 5880 Euro  verurteilt worden.

Der Mann hatte den Unfall schon vorher teuer bezahlen müssen: Versicherung, Abschleppen und der Feuerwehreinsatz hätten ihn bereits rund 7500 Euro gekostet, berichtete er. Und er selbst sei bei dem Zusammenstoß schwer verletzt worden, eine gebrochene Hand werde wahrscheinlich steif bleiben. Bei dem leicht verletzten Lastwagenfahrer aus Holzminden habe er sich schriftlich entschuldigt.

Erst einen Monat vor diesem Unfall war der 32-jährige, der nach einem früheren Vergehen bereits den Führerschein verloren hatte, im Straßenverkehr erwischt worden: Während einer Grillfeier war er mit dem Roller eines Freundes durch seinen Wohnort gefahren, um Zigaretten zu holen. Er wurde von der Polizei gestoppt und war wieder alkoholisiert: Die Beamten stellten 0,68 Promille fest. Bei der Unfallfahrt in Todenhausen waren es 1,23 Promille.

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Quelle: HNA

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