Prozess: Unfallschaden nach Kauf des Autos festgestellt

Frankenberger Land. Weil er beim Verkauf eines BMW verschwiegen haben soll, dass es sich um ein Unfallfahrzeug handelt, musste sich gestern ein 52-jähriger Kaufmann vor dem Frankenberger Amtsgericht verantworten.

Der Vorwurf der Anklage gegen den Frankenberger lautete versuchter Betrug durch Unterlassen.

Während der Vernehmung der Zeugen - darunter auch der mutmaßlich Geschädigte aus der Gemeinde Burgwald - wurde schnell klar, dass der Angeklagte nicht in die Verkaufsverhandlungen involviert war. Sein Arbeitgeber habe ihm weitestgehend freie Hand beim Verkauf gelassen, bestätigte dessen 63-jähriger Angestellter, ein Kfz-Meister.

Auch bei dem Verkauf des besagten BMW für 19.400 Euro im März 2010 habe der Angeklagte den Burgwalder direkt an seinen Verkäufer verwiesen, wie der mutmaßlich Geschädigte ebenfalls bestätigte. Per Zufall fand der 49-Jährige zwei Jahre nach dem Kauf heraus, dass es sich bei seinem BMW laut Gutachter um ein Unfallfahrzeug handeln soll: „Unbekannte hatten das Auto zerkratzt und da der Täter nicht ausfindig gemacht werden konnte, habe ich mich wegen des Schadens an meine Versicherung gewandt, die einen Gutachter beauftragte.“

Er habe den Vorbesitzer ausfindig gemacht, der ihm einen Unfallschaden in Höhe von 7000 Euro bestätigte.

Wie das Urteil für den Angeklagten ausfiel, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberg.

Quelle: HNA

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