Public Viewing auf der Wehrweide: Am Samstag spielt Löws Elf gegen Ghana

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Public Viewing in der WM-Arena auf der Wehrweide in Frankenberg: Schon beim ersten Spiel, Deutschland gegen Portugal, sahen sich rund 760 Menschen das Spiel an. Foto: Nickoll

Frankenberg. Rund 760 Menschen zählte Aldo Messner, Veranstalter des Public Viewings auf der Wehrweide in Frankenberg, beim ersten Deutschlandspiel der Fußball-WM am Montagabend. Die Fußballfans trotzten dem Nieselregen mit lautem Torjubel.

Für den Gastwirt des Goldenen Engels ist noch Luft nach oben. „Der Würfel ist für 5000 Menschen ausgelegt.“ Es ist noch Platz für mehr Besucher.

Gezeigt werden die Spiele der deutschen Mannschaft auf einem acht Quadratmeter hohen und neun Meter breiten mit Luft gefülltem WM-Würfel, in den eine 20 Quadratmeter große Spezialleinwand integriert ist. Präsentiert wird die Veranstaltung von der HNA.

Wie viele am Samstag kommen, ist noch nicht klar. Klar ist aber, dass das Bild auf der Leinwand schärfer sein wird. „Das Problem ist, dass die eine Seite hell und die andere dunkel ist“, sagte Messner kurz vor Ende der ersten Halbzeit beim Spiel Deutschland gegen Portugal.

Dies lag an dem gesprenkelten Licht bei Wolken in Frankenberg und dem hellen Kamerabild durch die Sonne in Brasilien. Und: In Frankenberg war es um 18 Uhr noch lange nicht dunkel. „Wegen der Bildqualität haben viele Besucher den Platz schon nach der ersten Halbzeit verlassen“, sagte Messner.

Doch er ist zuversichtlich, dass die Bildqualität diesmal besser sein wird. Denn Anpfiff ist am Samstag um 21 Uhr. Um diese Uhrzeit ist es schon fast dunkel draußen. Messner zeigte der HNA an diesem Tag auch das „Innenleben“ des etwa 600 Kilo schweren WM-Würfels: Das Würfelinnere ist hohl, drinnen hängen in der Höhe zwei Beamer, die Luft, die ständig in den Würfel geblasen wird, kann durch die Nähte wieder nach draußen dringen.

Einlass ist immer eine Stunde vor Spielbeginn, für das Spiel Deutschland gegen Ghana am Samstag also ab 20 Uhr. Für Essen und Getränke ist gesorgt, beides darf daher nicht in die WM-Arena mitgebracht werden. Die Taschen werden am Eingang kontrolliert.

Der Standort ist ideal: zentral in Frankenberg, Parkplätze und Toiletten sind vorhanden. Das zweite WM-Spiel kann kommen, die Party auf der Wehrweide geht weiter.

Quelle: HNA

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