Q-Fieber: Rinder in Wiesenfeld betroffen

Wiesenfeld. Der Q-Fieber-Erreger, der bei Schafen in Frankenau für viel Aufsehen gesorgt hat (die HNA berichtete), ist nun auch bei Rindern in Wiesenfeld entdeckt worden. Aber weder das Veterinäramt noch Ortsvorsteher Günter Becker sehen Grund zur Panik.

„Die Tiere wurden geimpft“, sagte Veterinär Dr. Ralf Nöchel. Fehlgeburten waren Anlass, sie zu untersuchen. Der Erreger sei ubiquitär, das heißt, er komme überall im Landkreis vor. „Wir können uns nicht komplett davor schützen“, sagte Nöchel. Betroffen seien in erster Linie Wildtiere, gefolgt von Schafen. Sie streifen durch Wald und Gebüsch und sind den Hauptüberträgern, den Zecken, besonders ausgesetzt.

Wieviel Prozent der Waldtiere, Schafe und Rinder den Erreger in sich tragen, das könne nicht geschätzt werden, sagte der Tierarzt. Schließlich könnten nicht alle Wildtiere untersucht werden. (mab)

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Quelle: HNA

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