Q-Fieber: Weiterhin Unverständnis nach Transport infizierter Schafe

Frankenau/Darmstadt. Die erste Welle des Protestes aufgebrachter Menschen ebbt ab. Doch Ruhe ist in Frankenau noch längst nicht eingekehrt, nachdem am Freitag 100 trächtige Mutterschafe aus einer mit dem Q-Fieber infizierten Herde aus dem Lahn-Dill-Kreis nach Frankenau gebracht worden waren.

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Mehr als 50 Menschen, überwiegend mit Mundschutz-Masken, und einige Landwirte mit ihren Traktoren hatten zunächst den Weg zum Stall blockiert.

„Wir wollen versuchen, den Ängsten und Sorgen der Menschen mit Informationen entgegen zu treten“, sagte Bürgemeister Björn Brede der HNA am Montag. Stadt und Landkreis haben für Mittwochabend zu einer Informationsveranstaltung in die Kellerwaldhalle eingeladen (20 Uhr).

Zur „Versachlichung“ beigetragen haben laut Brede auch die Telefon-Hotlines, über die Stadt und Landkreis auch am Wochenende besorgte Menschen informierten. „Unverständnis“ ist laut Bürgermeister die vorherrschende Stimmungslage in Frankenau.

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Quelle: HNA

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