Erstes Reservisten-Entenrennen in Frankenberg

Ein quietschig-gelbes Wettrennen auf der Eder

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Die Reservisten René Sellmann und Horst Roth übergeben Bürgermeister Rüdiger Hess eine Badeente als Symbol seiner Schirmherrschaft für das Entenrennen. Unterstützung bieten Oberstleutnant Elmar Henschen sowie Stadtrat und Reservist Harald Rudolph (von lin

Frankenberg - Kleine gelbe Quietscheenten sollen hundertfach am 29. September auf der Eder baden gehen - die Reservekameradschaft organisiert ein Entenrennen am Tag der Reservisten.

Die Planungen laufen noch. Wie genau die Enten zeitgleich starten, ist noch nicht sicher. Oberfeldarzt René Sellmann organisiert das erste Reservisten-Entenrennen in Frankenberg federführend. Er denkt an einen kleinen Kran, der auf Knopfdruck ein Gatter aus der Eder anhebt, hinter dem sich zahlreiche kleine gelbe Badeenten tummeln sollen. Wenn das mit dem Kran klappt, würde Sellmann es gerne sehen, dass Bürgermeister Rüdiger Hess den Knopf drückt, der das Rennen beginnen lässt.

Frankenbergs Bürgermeister hat die Schirmherrschaft für das Entenrennen übernommen. Horst Roth, der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft überreichte ihm daher die Schirmherren-Ente: Eine übergroße riesige Quietscheente, die eine selbstgenähte kleine Feldmütze trägt. Sie ist das Maskottchen des geplanten Entenrennens.

Der Startschuss soll laut Sellmann am 29. September um 16 Uhr an der Bahnbrücke bei der Redaktion der Frankenberger Zeitung fallen. Das Ziel werde irgendwo in der Nähe der großen Wehrweide sein. „Ein oder zwei Tage vor dem Rennen werden wir ein paar Enten auf die Eder setzen und schauen, wie weit sie in zehn Minuten kommen.“ Viel länger solle das Rennen nicht dauern.

Das Entenrennen findet während des Tags der Reservisten statt, den in diesem Jahr die Frankenberger Kameradschaft auf dem Parkplatz der Sparkasse ausrichtet. „An diesem Tag wollen wir zeigen, was Reservisten sind und was sie machen“, sagt Roth.

Ebenso werden unter anderem die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und die Verkehrswacht dabei sein und sich präsentieren. Auch die Burgwaldkaserne beteiligt sich laut Oberstleutnant Elmar Henschen und führt sogenannte Unterstützungselemente vor - etwa Kranwagen und die Feldküche.

Am Tag des Rennens ist in Frankenberg zudem Herbststadtfest. „Wir haben die Publicity da“, erklärt Sellmann. „Die wollen wir für einen guten Zweck nutzen.“ Der Erlös aus dem kleinen Wettrennen solle dem Familienbildungszentrum gespendet werden.

Die Enten gibt es gegen eine Startgebühr von 2,50 Euro bei den Reservisten zu kaufen. Bereits beim Tag der offenen Kaserne am Samstag bieten die Reservisten die Badeenten an, die zur Teilnahme am Rennen auf der Eder berechtigen.

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