Rainer Hesse: „Ich will Gemünden voranbringen“

Rainer Hesse

Gemünden. Als ihn die CDU in Gemünden gefragt hat, ob er als Kandidat für die Bürgermeister-Wahl in dem Wohra-Städtchen zur Verfügung stehen würde, überlegte Rainer Hesse (CDU) nicht allzu lange. „Ich traue mir das Amt zu und kenne Gemünden sehr, sehr gut“, sagte Hesse nun gegenüber der HNA.

Am Freitag hatte unsere Zeitung exklusiv darüber berichtet, dass die CDU Gemünden den Christdemokraten bei der bevorstehenden Bürgermeister-Wahl am 6. Juli gegen den Amtsinhaber Frank Gleim (unabhängig, Mitglied der Bürgerliste) ins Rennen schicken will.

Hesse will sich in der Wohra-Stadt, in der er Verwandtschaft hat und laut eigener Aussage schon oft als „Erntehelfer“ bei seiner Familie auf dem Bauernhof in Lehnhausen mitgearbeitet hat, unter anderem für die mittelständischen Unternehmen in Gemünden einsetzen. „Als Versicherungsfachwirt bei einer Genossenschaftsbank und durch meine politische Arbeit im Stadtparlament Frankenberg habe ich mir viele Kenntnisse in dieser Richtung angeeignet. Diese will ich nun nutzen und Gemünden voranbringen“, sagt Hesse. Auch gegen die „fortschreitende Verschuldung“ in dem Wohra-Städtchen wolle er etwas tun.

Hesse, der momentan noch Stadtverordnetenvorsteher im Frankenberger Parlament ist, will sich zu konkreten politischen Themen in Gemünden erst nach seiner offiziellen Kür zum dortigen Bürgermeister-Kandidaten äußern. Ende Januar tagt der CDU-Vorstand in Gemünden. Anfang Februar entscheiden dann die Mitglieder darüber, ob Hesse ihr Kandidat sein soll. Das positive Votum für den 45-Jährigen gilt aber als Formsache.

Hesse sagte zudem, dass er die schwarz-grüne Mehrheits-Koalition im Frankenberger Parlament bereits vor einigen Tagen darüber informiert hatte, dass er in Gemünden ins Rennen um den Posten des Rathaus-Chefs gehen will. (dau)

Quelle: HNA

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