Rallye über die Alpen: Elektroautos aus Rosenthal fuhren vorne mit

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Mit Elektromobilen auf der Großglockner-Hochalpenstraße.

Rosenthal. Elektroautos aus Rosenthal haben den ersten Platz in ihrer Klasse und den 7. Platz der 32 Teilnehmer in der Gesamtwertung bei der e-miglia 2011, einer Rallye für Elektrofahrzeuge über die Alpen, gewonnen. Das teilte der Elektroauto-Hersteller Fine Mobile am Samstag mit.

Die fünftägige Tour führte durch die österreichischen, italienischen und schweizer Alpen von München nach St. Moritz. Herausforderungen wie die Großglockner-Hochalpenstraße mussten gemeistert werden.

Die Rosenthaler Firma nahm mit zwei Twikes, dreiräderigen Fahrzeugen, am Rennen teil. Die Fahrer, Wolfgang Möscheid und Bernd Werner, fahren seit rund 15 Jahren Twike. Ihre Ziele haben sie erweicht: Neben einer guten Platzierung konnten sie im sportlichen Wettbewerb die Leistungsfähigkeit des Twike demonstrieren.

Wolfgang Möscheid erreichte den ersten Platz in der Klasse der dreirädrigen Fahrzeug und den 7. Platz in der Gesamtwertung, bei der unter den 32 Fahrzeugen auch neun der amerikanischen Sportwagen Tesla Roadster, der finnische Sportwagen-Prototyp ERA und zwei Porsche eRuf teilnahmen.

Mancher Fahrer der ungleich stärkeren Sportboliden wie dem Tesla oder des finnische ERA äußern sich erstaunt über die hohe Kurvengeschwindigkeit der dreirädrigen Twike des kleinen nordhessischen Unternehmens, mit welcher sie auf den atemberaubenden Bergstrecken den Vorteil, den ein Tesla auf grader Strecke hat, wettmachen konnten.

„Im Alltag wichtige Eigenschaften wie die Geschwindigkeit beim Aufladen, die Wendigkeit und Reichweite bestachen beim Twike und brachten auch unter Rallyebedingungen deutliche Vorteile.“, sagt Fine-Mobile-Sprecherin Barbara Wilms.

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Quelle: HNA

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