Ramadan im Kreis Waldeck-Frankenberg: 17 Stunden ohne zu trinken

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Frankenberg. Der islamische Fastenmonat Ramadan fällt dieses Jahr in die heißeste Zeit des Jahres. Zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang darf weder gegessen noch getrunken werden. Für Riza Aras vom Türkisch-Deutschen Verein Frankenberg und seine Frau Özgül sei das kein Problem, sagen sie.

Die beiden sind gläubige Muslime und verzichten bis einschließlich 7. August täglich über 17 Stunden auf Essen und Getränke.

Die HNA war beim abendlichen Fastenbrechen dabei und bekam mit, wie nach der langen Zeit ohne Essen und Trinken türkische Spezialitäten auf dem Tisch kamen. Es gab Linsensuppe, Icli köfte – mit Hackfleisch gefüllte Klöße aus Bulgur –, gefüllte Weinblätter, Salat und Güvec, einen Eintopf mit Kalbfleisch und Gemüse, den die 37-Jährige Özgül im Tontopf gekocht hat.

Riza Aras berichtete auch, dass es ihm nicht schwer falle, über 17 Stunden auf das Trinken zu verzichten. „Ein deutsches Sprichwort sagt doch: Geht nicht, gibt’s nicht. Der Wille ist wichtig", sagt er.

Von Sina Beutner

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Quelle: HNA

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