Rund 50 Fahrzeuge beim ersten Schleppertreffen des MGV Birkenbringhausen

Raritäten mit viel PS

Historischer Schlepper: Karl Klingelhöfer (links) und Willi Reese (rechts) bewunderten den alten Deutz-Schlepper von Gerhard Finkenstädt (Mitte).

Birkenbringhausen. Lautstark brummte und tuckerte es beim Schleppertreffen auf dem Festplatz in Birkenbringhausen. Die alte Landtechnik von Eicher, Renault, Ford und Lanz präsentierte sich in Rot, Grün und Blau. Pünktlich startete die Schlepperparade zur Eröffnung des Treffens. Die Tour führte über einen Feldweg und durch das Dorf.

Knapp 50 Traktoren aus vergangenen Zeiten waren bei dem vom Männergesangverein erstmals ausgerichteten Treffen zu bewundern. Das Baujahr der Schlepper reichte von 1970 bis hin zu aktuellen Modellen. Aber auch historische Schlepper gab es zu bestaunen. „Einer der ältesten Traktoren ist im Jahr 1928 gebaut worden“, sagte Erich Naumann, Vorsitzender des Männergesangvereins.

Im Anschluss an die Schlepperparade versammelten sich die Traktorenliebhaber wieder auf dem Festplatz. Geschicklichkeit und ein guter Umgang mit den Schleppern war dann bei drei Wettbewerben gefragt: Neben einem „Rückwärts-Geschicklichkeitsfahren im Parcours“ veranstaltete der MGV ein „Ziehen eines schweren Schleppers“. Die Schlepperfahrer starteten in vier Klassen. Über 50 Meter mussten sie mit ihren Traktoren einen knapp vier Tonnen schweren Stoll 3050 an einer Stange ziehen. Zudem zeigten die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie einen zweiachsigen Anhänger rückwärts in eine Parklücke manövrieren können. Für die Gewinner der Wettbewerbe gab es jeweils einen Tankgutschein.

Wettbewerb für die Jüngsten

Für die Jüngsten gab es ebenfalls einen Wettbewerb: Sie mussten über 20 Meter einen Mini-Tret-Schlepper fahren und dabei einen Mini-Hänger ziehen. Viele Schlepperfreunde nutzten die Gelegenheit und fachsimpelten über die PS-starken Raritäten.

Von Ann Katrin Finger

Quelle: HNA

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