Reddighäuser bilden Projektgruppe für Nahwärme

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Energieträger der Zukunft: Die Reddighäuser wollen mit den Nachbarn aus Holzhausen ein Nahwärmenetz aufbauen, das zum Beispiel mit Pellets beheizt werden könnte.

Reddighausen. In Reddighausen hat sich ein Projektteam gebildet, das den Aufbau eines Nahwärmenetzes aus erneuerbarer Energie vorbereitet.

„Dafür haben sich spontan zwölf Bürger gefunden“, sagte Ortsvorsteher Marcus Bettelhäuser nach einem Infoabend zum Thema Bioenergie am Donnerstagabend in Reddighausen.

Die Reddighäuser wollen das Energie-Konzept mit dem Nachbardorf Holzhausen umsetzen, wo die Idee entstanden war. Nun soll auch in Reddighausen zunächst der Bedarf ermittelt werden.

Mit einem Datenerfassungsbogen sollen vor allem zwei Fragen beantwortet werden: Wie viele Haushalte im Dorf würden sich an ein Nahwärmenetz anschließen, das aus einem mit Pellets oder Holzhackschnitzeln gespeisten Heizkraftwerk versorgt wird? Und wie viel Heizöl oder Gas verbrauchen diese Haushalte derzeit?

„Wenn wir wissen, wie viel Energie benötigt wird, wissen wir, ob es sich lohnt, ein Heizkraftwerk zu bauen und Leitungen zu verlegen“, erklärte Ortsvorsteher Bettelhäuser. Der Fragebogen ist die Vorbereitung für eine Machbarkeitsstudie, die für rund 10.000 Euro in Auftrag gegeben werden soll. Dafür könnte es einen Zuschuss aus dem Leader-Programm der EU geben, sagte Stefan Schulte, der Regionalmanager der „Region Burgwald-Ederbergland“, der am Donnerstagabend selbst in Reddighausen war.

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Von Jörg Paulus

Quelle: HNA

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