Reddighäuser Nahwärmekonzept geht durch EEG-Reform in eine Warteschleife

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Halten fest an ihrem Nahwärmekonzept: Energieberater Oliver Berghamer (links) und Ortsvorsteher Marcus Bettelhäuser. Foto:wi

Reddighausen. „Wir müssen eine Warteschleife einlegen und bis Sommer 2015 prüfen, ob sich die Rahmenbedingungen geändert haben.“ So lautete das Fazit von Ortsvorsteher Marcus Bettelhäuser bei einer Informationsveranstaltung zum „Nahwärmenetz Reddighausen“.

Grund für die Warteschleife und die Aufregung der Reddighäuser, die ihrer „eigenen Nahwärme“ bis zur Heizperiode 2015 gerechnet hatten, ist das zum 1. August in Kraft tretende Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG). Damit ändern sich die wirtschaftlichen Vor-aussetzungen für Blockheiz-Kraftwerke (BHKW), die bei den Reddighäuser Firmen Frank, Konform und BFK installiert werden sollten, um die Firmen mit Strom und den Ort mit Wärme zu versorgen.

Die Eigenversorgung der Firmen mit Strom war bisher abgabenfrei. Ab August sind jedoch 30 Prozent und ab 2017 40 Prozent EEG-Umlagen zu zahlen. Damit sind die wirtschaftlichen Voraussetzungen aus der Machbarkeitsstudie vom November 2013 nicht mehr gegeben.

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Quelle: HNA

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