Regen und Mäharbeiten: An den Straßen ist erster Schnitt fast durch

Momentan vermehrt auf den Straßen im Landkreis unterwegs: Ein Fahrzeug der Straßenmeisterei Frankenberg bei Mäharbeiten an der Bundesstraße Frankenberg in Richtung Biedenkopf kurz hinter der Ortschaft Laisa. Foto:  Dreier

Waldeck-Frankenberg. Wer selbst einen Garten zu pflegen hat, der weiß es: Nicht nur das Gras wächst in diesen Tagen besonders gut. Das Grün auf ein erträgliches Maß zu stutzen, da spielt allerdings leider oft das Wetter momentan nicht mit. An Straßenrändern kann gemäht werden, auf städtischen und privaten Flächen ist das zum Teil etwas schwierig, weil es zu nass ist.

Nicht gestoppt hat das Wetter die orangefarbenen Mähfahrzeuge der vier Straßenmeistereien: Die Fahrer sorgen dafür, dass das hohe Grün am Straßenrand auf wenige Zentimeter Höhe gekürzt wird und die wichtigen Leitplanken frei stehen. „Wir haben den ersten Schnitt zu 90 Prozent erledigt“, sagt Gerd Bohne, der für Hessen Mobil in Bad Arolsen arbeitet. Wenn alles normal laufe, könne der erste Schnitt in der nächsten Woche abgeschlossen werden.

Mit schwerem Gerät können die Mitarbeiter in den städtischen Betriebs- oder Bauhöfen momentan nicht überall anrücken. Dazu ist es am Boden zum Teil zu nass. Beispiel dafür ist in der Stadt Frankenberg das Teichgelände, so Martin Hecker. „Es geht eben nicht, wenn man zu viel Flurschaden anrichten würde“, sagt der Leiter des Betriebshofes.

Die nasse Witterung bereitet auch beim Bauhof der Stadt Korbach Mehrarbeit: „Bei den Arbeitseinsätzen muss man jeden Tag improvisieren, aber wir sind einigermaßen im Soll“, sagt Friedhelm Schmidt.

Mehr über die Situation in den Städten lesen Sie in der Wochenendausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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