Wahlen in Battenberg

Reiner Arnold will Bürgermeister werden

Battenberg - Am 25. Mai 2014 wählen die Battenberger einen neuen Bürgermeister, knapp sieben Monate vorher wirft der erste Kandidat seinen Hut in den Ring: Reiner Arnold aus Berghofen.

Er werde als unabhängiger Kandidat antreten, bestätigte Reiner Arnold gestern auf Anfrage der Frankenberger Zeitung. Er hofft aber auf Unterstützer aus den Fraktionen im Parlament, denen er am Montag in einem Brief seine Kandidatur mitgeteilt hat.

„Ich bin sehr heimatverbunden und interessiere mich für die Geschichte, das Brauchtum und die Kultur in unserer Region“, sagte der 46-Jährige. „Mir ist die Mentalität der hier lebenden Menschen bestens vertraut und ich schätze deren Freundlichkeit und Ehrlichkeit sowie den in ihnen behafteten uneigennützigen Gemeinschaftssinn.“ Die Amtsausübung eines Bürgermeisters „betrachte ich als Dienst am und für den Nächsten sowie als Verpflichtung gegenüber unserer Heimat“. Das Wohl der Bürger müsse „oberste Priorität“ haben. „Politische oder ideologische Zielsetzungen sind mir fremd.“

Arnold ist als technischer Angestellter im Bereich Produktentwicklung und Werkzeuge bei der Eisengießerei Fritz Winter in Stadtallendorf beschäftigt. „Neben den für meinen Beruf notwendigen technischen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten verfüge ich auch über detailliertes und anwendbares betriebswirtschaftliches Know-how als maßgebliche Voraussetzung zur Übernahme des Bürgermeisteramtes“, erklärt Arnold. So sei es ihm möglich, „sinnvolle und zielführende Entscheidungen zu treffen“.

„Ich bin mir bewusst, auf was ich mich einlasse und was auf mich zukommen würde, sollte ich von den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt in das Amt des Bürgermeisters gewählt werden“, erklärte Arnold. „Ich fühle mich körperlich und geistig fit, diese Verantwortung auf meine Schultern zu nehmen, zumal ich mir des Rückhalts und der Unterstützung meiner eigenen Familie sicher sein kann.“ Durch seine „langjährige kommunalpolitische Tätigkeit im Ortsbeirat von Berghofen“ habe er sehr gute Kontakte zu den hessischen Staatsministerien, zu den hessischen Regierungspräsidien und zur Landkreisverwaltung erworben. Er wolle seine „Kenntnisse und langjährigen praktischen Erfahrungen in die weitere Entwicklung unserer Stadt einbringen, damit diese auch für zukünftige Generationen lebenswert bleibt“.

Einen kleinen Personenkreis habe er bereits als „Wahlkampf-Team“ um sich versammelt, sagte Arnold. Zugleich wirbt er aber um Unterstützung der Fraktionen im Stadtparlament.

Die Amtszeit von Bürgermeister Heinfried Horsel endet am 31. Juli 2014. Nach Mitteilung des Büroleiters Reiner Zissel steht noch kein Termin fest, ab dem die Bewerbungsunterlagen abgeholt werden können.

Kommentare