Ehrung an der Frankenberger Kegelbergschule

Renate Buß blickt auf 40 Dienstjahre zurück

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Blumen für die Jubilarin: Petra Debus vom Schulpersonalrat (links) und Schulleiter Harald Vogler gratulierten Renate Buß zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Foto: Andrea Pauly

Frankenberg - Als eine, die keine Angst vor klaren, auch kritischen Worten hat, aber für Freunde ihr letztes Hemd geben würde, charakterisierte Schulleiter Harald Vogler Renate Buß. Sie unterrichtet seit 40 Jahren – angesichts der verantwortungsvollen und anstrengenden Aufgabe eine seltene Leistung.

Ihre Karriere als Lehrerin begann Renate Buß schon während des Studiums mit Lehraufträgen in Gießen und Linden. Das Referendariat leistete sie an der Pestalozzi-Schule in Marburg ab. 1976 wechselte sie an die Friedrich-Trost-Schule. Dort unterrichtet sie heute sogar die Enkel ihrer ersten Schüler, wie sie schmunzelnd erzählte. Am 1. August 1987 wurde Buß an die Kegelbergschule abgeordnet, im Jahr darauf auf eigenen Antrag dorthin versetzt. Der Schule für praktisch Bildbare blieb sie treu – allerdings nahm sie im Lauf der Jahrzehnte Abordnungen an die Friedrich-Trost-Schule, die Wigand-Gerstenberg-Schule, die Ortenbergschule sowie die Grundschulen in Frankenau, Bromskirchen und Hatzfeld wahr. Renate Buß engagierte sich im Personalrat, setzte im Schulversuch die Einführung von Computern an der Schule um, betreute Kurse für Schüler und Eltern und ist sowohl IT- als auch die Datenschutzbeauftragte der Schule. Sie ist zuständig für die Organisation von Schul- und Kartoffelfesten sowie der Gespannrallye. Buß war Mentorin für elf Referendare und unzählige Praktikanten. Den Förderverein der Schule gründete sie mit und gehört bis heute seinem Vorstand als Schriftführerin an.

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