Rengershausen rechnet mit der Verlängerung des Prädikats Luftkurort

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Staatlich anerkannter Luftkurort: (von links) Die Sachbearbeiterin der Stadt Frankenberg, Sandra Frost, Bürgermeister Rüdiger Heß, der Vorsitzende des Rengershäuser Heimat- und Verkehrsvereins, Uwe Dornseif, Ortsvorsteher Wolfgang Dauber, die stellvertretende Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, Dagmar Diedrich, und Geschäftsführerin Marion Backhaus sehen einer erneuten Auszeichnung Rengershausens im kommenden Frühjahr freudig entgegen.

Rengershausen. Luft-Messungen wurden erledigt, ein Gutachter hat die örtlichen Verhältnisse in Augenschein genommen und ein Antrag ist auch gestellt: Wenn nichts mehr dazwischen kommt, kann Rengershausen für weitere zehn Jahre mit dem Prädikat „Staatlich anerkannter Luftkurort“ werben.

Ein positiver Bescheid des Regierungspräsidiums Kassel wird für kommendes Frühjahr erwartet. „Wir schauen jetzt frohen Mutes der Urkunde entgegen“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß bei einem Pressetermin mit Vertretern des Heimat- und Verkehrsvereins Rengershausen.

Rengershausen erfülle die erforderlichen Qualitätsstandards, die in einem umfangreichen Regelwerk des Deutschen Tourismusverbandes und des Deutschen Heilbäderverbandes festgelegt seien. Voraussetzung für die Einstufung als Luftkurort seien danach zum Beispiel parkähnliche Ruhezonen, gesundheitsfördernde Einrichtungen wie Schwimmbad, Wanderwege oder ähnliches sowie eine zentrale Auskunftsstelle für die Gäste.

Einziger Kritikpunkt bei dem von Professor Dr. Axel Gehrke im September erstellten Gutachten sei gewesen, dass der Eingang zum Haus des Gastes nicht behindertengerecht sei. Aber auch diese Barriere haben die Rengershäuser bald aus dem Weg geschafft: „Ich habe bereits die Mitteilung, dass die Arbeiten für einen Umbau des Eingangsbereichs vergeben sind“, teilte Ortsvorsteher Wolfgang Dauber mit.

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Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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