Aussichtspunkt in der Rennertehäuser Ederaue fast fertig

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Fast fertig: Die neue Beobachtungsplattform in der Ederaue bei Rennertehausen. Der Stand aus Robinienholz erhält noch ein Gründach.

Rennertehausen. Im Knick des Ederradweges bei Rennertehausen ist ein drei mal vier Meter großer Beobachtungsstand aus Robinienholz entstanden.  Es sieht so aus, als ob dafür das vom Hochwasser angeschwemmte Holz verarbeitet würde.

Erst wenn man näher kommt, sieht man, dass neue Rund- und Flachhölzer passend und durchaus künstlerisch zu einem Gesamtprojekt zusammengefügt wurden.

Der Vogel-Beobachtungsstand war nach Auskunft von Bürgermeister Claus Junghenn mit 42.000 Euro im Haushaltsplan veranschlagt. Der Naturschutzbund und die Region Burgwald-Ederbergland tragen einen Großteil der Kosten. Die Gemeinde Allendorf hatte sich bereit erklärt, rund 10.000 Euro übernehmen.

Auf Nachfrage von Dirk Hoffmann bestätigte Bürgermeister Junghenn im Parlament, dass die im Haushalt veranschlagten 42.000 Euro nicht ausgereicht haben. „Es gab nochmal eine Erhöhung. Die Mehrkosten werden aber komplett von der Oberen Naturschutzbehörde übernommen“, sagte Junghenn.

Freimut Böhling aus Sehlen nennt seine Arbeit „künstlerische Holzgestaltung“. Für den jungen Unternehmer ist es wichtig, dass die verarbeiteten Hölzer wie Robinie, Eiche und Douglasie in Nordhessen gewachsen und auf kurzem Weg zur Verarbeitung gebracht wurden. Der Informations- und Rastplatz mit Beobachtungsplattform soll eine Schnittstelle zwischen Natur und Touristik werden.

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Quelle: HNA

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