Feuerwehren Dainrode und Allendorf simulierten Autounfall mit Verletztem

Retter übten in der Nacht

Gut ausgeleuchtet: Mit technischem Gerät behielten die Feuerwehrleute aus Dainrode und Allendorf-Hardtberg bei ihrer Nachtübung den Überblick. Foto: Küster

Dainrode/ALendorf-Hardtberg. Autounfall mit Verletztem: Dies war das Szenario bei einer Nachtübung, zu der die Wehrführer Alexander Küster aus Dainrode sowie Mario Seitz aus Allendorf-Hardtberg die Aktiven beider Wehren eingeladen hatten.

Bei dieser Übung ging es nun nicht um Schnelligkeit. Ziel war es es, Schritt für Schritt die einzelnen Abläufe durchzugehen. So wurde die Straße zur eigenen Sicherheit der Wehrleute gesperrt, die verletzte Person angesprochen und das Fahrzeug vor dem Abrutschen an einer Böschung mit Hilfe eines Greifzuges gesichert. Eine Beleuchtungsanlage wurde aufgebaut und zur Sicherung eine Schaumleitung verlegt. Mit einem Federkörner zertrümmerten die Wehrleute die Scheiben des Autos, um ins Innere zu gelangen. Alle Schritte wurden durchgesprochen, einzelne Fragen beantwortet.

Am Ende der Übung wurde eine Rettungskarte gezeigt, die für fast alle Fahrzeugtypen unter www.adac.de heruntergeladen werden kann. Diese soll unter der linken Sonnenblende im Fahrzeug gelegt werden. Sie zeigt den Feuerwehren im Ernstfall, wo sich die Airbags, Batterie oder andere Gefahrenpunkte wie etwa Gasdämpfer im entsprechenden Fahrzeug befinden. Auch erleichtern diese Karten den Einsatz von Schneidgerät und Spreitzer, da sie die Ansatzpunkte für diese Rettungsgeräte markiert haben. (kd)

Quelle: HNA

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