Bustraining in Frankenberg

Richtig Busfahren will gelernt sein

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Die Klasse 4a hat an einem Bustraining teilgenommen und dabei gelernt, wie gefährlich es sein kann, sich nicht richtig hinzusetzen oder Ranzen im Gang stehen zu lassen.Fotos: Dorothea Wagener

Frankenberg - Viele Schüler haben Respekt vor großen Bussen. Oft können sie die Abmessungen und Gefahren nicht richtig abschätzen, lassen Ranzen im Gang stehen, setzen sich nicht richtig hin. Was dann bei einer Vollbremsung passiert, lernten die Kinder der Wigand-Gerstenberg-Schule in einem Bustraining.

Der Bus ragt bei der Anfahrt über den Bürgersteig, Kinder sitzen nicht richtig im Bus, um sich mit ihrem Hintermann unterhalten zu können und Ranzen stehen im Gang herum. Wie gefährlich das werden kann, lernten die Kinder bei einer Bus-Schulung.

Sabine Hörner-Zimmermann ist mit Wummi dem Elefanten zu Besuch in der Wigand-Gerstenberg-Schule. Seit Februar haben alle 186 Kinder der Klassen 1 bis 4 an der Busschule von der EWF teilgenommen. Zum Schluss ist noch die Klasse 4a an der Reihe. Nach der Einführung in die Thematik mit dem Film „Anna und der Bus“ geht es an die Praxis: Busfahrer Tobias Vaupel und sein Bus warten schon vor der Schule. Zunächst probieren die Kinder aus, ob sich die Bustüren öffnen, wenn man von außen dagegen drängt. Doch erst als alle etwas zurückweichen, schwenkt sie auf und quetscht Sabine zwischen Tür und Bus ein. Alle Mädchen kreischen. Die Tür geht wieder zu und gibt Sabine frei. „Das war nur ein Spaß, mir geht’s gut“, sagt Sabine. „Doch das kann wirklich passieren.“ Alle atmen auf.

Nach dem Einsteigen lernen die Kinder, sich richtig hinzusetzen und anzuschnallen, dazu hat Sabine allerlei wichtige Informationen. Wie schnell darf ein Bus fahren und wann darf man den Nothammer benutzen? Wie sehen eine kaputte Scheibe und die Scherben aus und wie funktioniert der Nothebel zum Türöffnen?

von Dorthea Wagener

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