Riesiger Tanzkreis um das Heimatmuseum: Trachtengruppe Laisa wettet mit Bürgermeister Klein

Einmal rundherum: Die Trachtengruppe Laisa will für ihre Wette am 3. Oktober einen Tanzkreis um das Laisaer Heimatmuseum bilden. Archivfoto:  R. Hartmann/nh

Laisa. Nach der Landjugend Geismar macht auch die Trachtengruppe Laisa bei der Wett-Aktion der Hessischen Landjugend mit.

Die Volkstänzer aus Laisa wetten mit ihrem Bürgermeister Christian Klein, dass sie es schaffen, am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, einen geschlossenen Tanzkreis rund um das Laisaer Heimatmuseum zu bilden - immerhin etwa 100 Meter lang.

Und damit nicht genug: Bei den Tanzpaaren in diesem Kreis muss mindestens einer der beiden Partner eine Laisaer Tracht tragen. Und alle Paare müssen gemeinsam die Sternpolka rund um das Heimatmuseum tanzen.

„Sollten wir dies nicht schaffen und die Wette verlieren, wird die Trachtengruppe Laisa kostenlos bei einer Veranstaltung tanzen, die sich der Bürgermeister aussuchen darf“, teilt der Verein mit. „Gewinnen wir die Wette, muss der Bürgermeister bei einer Veranstaltung unserer Wahl in Laisa Würstchen braten und verkaufen.“

Christian Klein hat die Wette bereits angenommen. Unterstützung erhofft sich die Trachtengruppe bei dieser Aktion vom Heimatverein Laisa und seiner Kindertanzgruppe und möglichst vielen Laisaern, die in der evangelischen Marburger Tracht kommen, die im Dorf früher getragen wurde und heute noch erhalten ist. Die Laisaer Vereine wollen also am Tag der deutschen Einheit dokumentieren, dass auch sie eine Einheit sind.

Ort der Wette ist das Laisaer Heimatmuseum in der Dorfmitte. Termin ist Samstag, 3. Oktober, ab 10 Uhr. Neben der Sternpolka für die Wette sollen an diesem Tag auch noch weitere Tänze in lockerer Runde getanzt werden, dazu gibt es am Mittag Essen und Getränke.

„So möchten wir nicht nur unsere Wette gewinnen, sondern am Tag der deutschen Einheit auch einen Veranstaltungsbeitrag zum 25-jährigen Bestehen der deutschen Einheit leisten“, sagt die Trachtengruppe. „Denn Volkstanz verbindet und kennt keine Grenzen.“

Geismar will Blut spenden

Wie berichtet, ist die Landjugend Geismar bei der Aktion eine Wette mit dem Frankenberger Bürgermeister Rüdiger Heß eingegangen: Die Gruppe will dafür sorgen, dass am 5. Oktober in der Ederberglandhalle deutlich mehr Menschen Blut spenden als üblich. (zpd)

Quelle: HNA

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