Rinderzüchter: Karl Mütze und Karl-Heinz Landau geehrt

Letzter Tag im Amt: Karl Mütz (l.) von der ZBH und Karl-Heinz Landau von der HVL wurden auf der Kreisgruppenversammlung der beiden Vereine für ihr langjähriges Engagement geehrt und als Vorsitzende verabschiedet. Foto: Kling

Geismar. Sie sind die Männer, denen Bauern vertrauen, die Rinderzüchter Karl Mütze und Karl-Heinz Landau. Sie wurden für ihre langjährige Arbeit ausgezeichnet.

Viele Jahre waren sie im Raum Frankenberg als Kreisgruppenvorsitzende des ZBH (Zucht- und Besamungsunion Hessen) bzw. des HVL (Hessischer Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht) tätig und wurden nun für ihre Arbeit ausgezeichnet. Während Mütze 16 Jahre im Amt war, blickt Landau auf eine 25-jährige Amtszeit zurück. Beide sind aber nicht traurig, dass es nun zu Ende ist, sondern wollen so der nächsten Generation eine Chance geben, um sich zu beweisen.

Beim HVL tritt Sven Lorenz die Nachfolge von Karl-Heinz Landau an, während Karl Mütze von Judith Garthe-Metz als Vorsitzender beim ZBH abgelöst wird.

Die Aufgaben für die neuen Verantwortlichen unterscheiden sich kaum von denen ihrer Vorgänger, sind aber für die Landwirte in der Region von großer Bedeutung.

Die ZBH ist verantwortlich für Zuchtrinder, den Schlachtbetrieb sowie die Vermarktung der Tiere im In- und Ausland. Außerdem betreiben sie zwei Schweinestationen, in denen man sich Tiere nach genetischen Kriterien aussuchen und sie erwerben kann.

Es gibt für Landwirte auch die Möglichkeit eigene Rinder in die offizielle Datenbank der Zucht- und Besamungsunion aufnehmen zu lassen. In diesem sogenannten Zuchtbuch wird unter anderem die Abstammung der Tiere, deren Aussehen und die Milchproduktion festgehalten.

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Von Benjamin Kling

Quelle: HNA

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