Battenberg

Rock in der Burgberghalle

- Battenberg (da). Im Mittelpunkt von „Rock am Burgberg“ steht Musik der 70er und 80er Jahre.

Jazzbands, Sinfonieorchester und Gospelchöre haben in den vergangenen Jahren die Burgberghalle gefüllt. Am Samstag, 13. November, kommen erstmals Freunde härtere Klänge auf ihre Kosten: Die Bands „Blackmag“ und „Candy from a stranger“ wollen die Halle rocken und vor allem Anhänger handgemachter, aber härterer Klänge der 70er und 80er Jahre begeistern.

Ausrichter ist wieder der Arbeitskreis Burgberghalle, der bislang bei der Auswahl der Künstler ein glückliches Händchen bewiesen hat. „Auch ein Rockkonzert findet sein Publikum“, ist Bürgermeister Heinfried Horsel überzeugt. Willkommen sind nicht nur Gäste der „mittleren“ Generation, sondern auch junge Musikfans.

Beide Bands stehen in der klassischen Besetzung mit Gitarren, Bass, Keyboard, Schlagzeug und Sänger auf der Bühne. Beide Bands sind vor allem im Marburger bekannt. Bei „Blackmag“ zupft Dr. Andreas Salzmann aus Battenberg den E-Bass.

Die fünf Musiker spielen Hardrock von Deep Purple, Black Sabbath, The Cult und Rose Tattoo. „Candy From A Stranger“ hat auch Südstaaten-Rock, zum Beispiel von ZZ Top, im Programm.

Eingeladen sind alle Freunde handgemachter Rockmusik. „Die Zeit hatte eine gewisse Philosophie, und die wollen wir wieder aufleben lassen“, verspricht Andreas Salzmann. Dazu gehört auch originalgetreues Equipment: Der Battenberger Musiker hat einige seiner Bässe direkt in den USA gekauft – es sind gesuchte Stücke aus den 70er Jahren. Im Jahr 2005 wurde „Blackmag“ gegründet. Mit ihren eigenen Stücken „Black Rain“ und „Get out of sight“ schaffte es die Band Ende 2007 unter die besten fünf Gruppen beim Mittelhessischen Rocksong-Contest und gewann die Publikumswertung mit mehr als 1000 Stimmen.

Von Beginn an verfolgen die fünf Musiker ihr Ziel, eine Show mit authentischem Hardrock auf die Bühne zu bringen. Neben eigenen Songs bedienen sie sich auch bei ihren Vorbildern Deep Purple, The Cult, Rose Tattoo und anderen Bands. Hierbei verzichtet die Band bewusst auf das „Klonen“ der ausgewählten Lieder. Vielmehr geht es den Musikern darum, zusammen mit ihrem Publikum, die Energie und die Emotionen der Songs zu erleben.Die abwechslungsreiche Show umfasst neben schnellen Hardrock-Klassikern und knackigen Rockstücken auch Shuffles und gefühlvolle Nummern.

Auch „Candy from a stranger“ will mit Stücken der härteren Gangart das Publikum überzeugen. Insgesamt soll es etwa zweieinhalb Stunden handgemachte Musik geben, verspricht Andreas Salzmann. Gitarren und Verstärker werden nicht zertrümmert, der Hallenboden soll heil bleiben –und Groupies seien für die Musiker kein Thema, „schließlich sind fast alle verheiratet und haben mehr oder weniger einen Bierbauch“, sagt Andreas Salzmann.

Einlass zum Konzert am Samstag, 13. November, ist um 19.30 Uhr, der Eintritt kostet acht Euro. Karten sind an der Abendkasse sowie im Vorverkauf bei der Stadtverwaltung erhältlich.

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