Roda

Rodaer Feuerwehr und Jugendfeuerwehr feiern 75- und 45-jähriges Bestehen

- Rosenthal-Roda (mwi). Den 75. Geburtstag der Einsatzabteilung und das 45-jährige Bestehen der Jugend feierten die Brandschützer mit vielen Ehrengästen am Freitag beim Kommersabend im Dorfgemeinschaftshaus.

Die beiden Jubiläen haben die Rodaer in diesem Jahr bereits mit einer zwanglosen Beachparty begangen. „Es war uns wichtig, bei einer solchen Veranstaltung richtig zu feiern und den feierlichen Teil bei einem gesonderten Kommersabend durchzuführen“, betonte der Vorsitzende Detlef Müller.

„Die Einsatzabteilung und der Feuerwehrverein prägen das Rodaer Ortsbild“, betonte Bürgermeister Hans Waßmuth. Für die Einsatzbereitschaft seit dieser Zeit dankten alle Ehrengäste. „Das Ehrenamt in der Feuerwehr ist eines der höchsten Güter für die Kommunen. Ohne dieses könnte manche Kommune den flächendeckenden Brandschutz nicht mehr sicherstellen“, betonte der stellvertretende Kreisbrandinspektor Horst Benner-Hensel. „Es ist ein wirklich stolzes Jubiläum, das ihr hier feiern könnt, und es freut mich, dass ihr es sowohl bei der Feuerwehr wie auch bei der Jugendfeuerwehr immer geschafft habt, Freiwillige zu finden“, freute sich der Kreisverbandsvorsitzende Manfred Hankel.

Recht früh – nämlich 1964, als eine der ersten Wehren in Deutschland – entschlossen sich die Rodaer dazu, eine Jugendfeuerwehr zu gründen. Großes Lob von den Ehrengästen erhielten die damaligen Entscheider für ihre Weitsicht. Die Rodaer Jugendabteilung zählt heute nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den größten und erfolgreichsten in Kreis, Land und Bund.

Mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber wurde Jugendwart Peter Werner am Freitagabend ausgezeichnet. Werner ist seit 1977 aktiver Jugendwart in Roda und seit vielen Jahren Stadtjugendwart in Rosenthal. Auch auf Kreisebene war und ist er seit vielen Jahren aktiv.

Mehr lesen Sie in der Montagsausgabe der Frankenberger Zeitung.

Kommentare