Rodaer und Willershäuser müssen für schnelleres Internet nur noch 177 Euro bezahlen

Rosenthal. Die Privathaushalte, die sich finanziell an der Einrichtung des schnelleren Internets in Roda und Willershausen beteiligt haben, müssen nur noch 177 statt 200 Euro bezahlen.

Die Stadt wird ihnen die Differenz von 23 Euro wieder ausbezahlen. Das hat das Rosenthaler Parlament am Dienstagabend einstimmig beschlossen.

Wie berichtet, soll die Breitbandversorgung in Roda und Willershausen ausgebaut werden, in der Kernstadt selbst gibt es bereits schnelles Internet. Dafür hatten die Stadtverordneten einen Bürgeranteil von insgesamt 20.000 Euro verlangt – von 100 Haushalten jeweils 200 Euro. Da nun mehr als 100 mitmachen, reduziert sich der Anteil um 23 Euro. Die Mehreinnahme der Stadt hätte bei 2599 Euro gelegen, auf das Geld verzichtet sie nun wie angekündigt.

Bürgermeister Hans Waßmuth legte den Stadtverordneten nun die Abrechnung vor: 110 Haushalte haben bereits die 200 Euro an die Stadt überwiesen, zwei weitere werden das in Raten im November und Dezember tun. Auf der Unterschriftenliste hatten sich ursprünglich sogar 114 Haushalte bereiterklärt, diesen freiwilligen Beitrag zu zahlen.

Wie der Bürgermeister erklärte, wolle einer aber seine Unterschrift zurückziehen, weil er sich schlecht beraten fühle, ein anderer habe sich nicht mehr gemeldet. „Es lohnt sich für uns nicht, dieses Geld einzuklagen“, sagte Waßmuth. Zu den verbleibenden 112 Zahlern kommt noch einer, der sich telefonisch gemeldet habe.

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Quelle: HNA

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