Dramatisches Finale beim Hessentag in Bensheim

Röddenau nicht „Dollstes Dorf“: Es reichte nur zum vierten Platz

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Glückwunsch: HR-Intendant Dr. Helmut Reitze überreichte den „Onkel Otto“ in Bronze an Röddenaus Ortsvorsteher Heinz-Willi Röse.

Röddenau/Bensheim. Es hat nicht gereicht. Röddenau ist nicht Hessens „Dollstes Dorf“ geworden. Beim Finale am Sonntagabend beim Hessentag im südhessischen Bensheim fehlten dem Röddenauer Team um Ortsvorsteher Heinz-Willi Röse nur zwei Punkte zum großen Triumph.

Vielleicht weil es bei der Anrufaktion TED nur zu einem von vier möglichen Zählern für Röddenau gereicht hatte. Dabei waren die Telefonleitungen, um für Röddenau zu stimmen, ständig besetzt.

Röddenau kam am Ende auf 25 Punkte, die Konkurrenten Zell, Geilshausen und Wichmannshausen hatten jeweils 26 Punkte auf dem Konto. Nach zwei Stichfragen zwischen diesen drei Konkurrenten stand Hessens Dollstes Dorf 2014 dann fest: Wichmannshausen. Für die Mannschaft im Werra-Meißner-Kreis gab es aus der Hand von Ministerpräsident Volker Bouffier nicht nur den „Goldenen Onkel Otto“, sondern demnächst auch eine HR 4-Party.

Bei Temperaturen von über 40 Grad beim Finale in Bensheim überreichte Dr. Helmut Reitze, der Intendant des Hessischen Rundfunks, den „Bronzenen Onkel Otto“ an Röddenaus Ortsvorsteher Heinz-Willi Röse. Zell wurde Dritter, Geilshausen Zweiter. „Das war wie beim Elfmeterschießen“, kommentierte Ministerpräsident Volker Bouffier den Ausgang des Finales. Für alle vier Mannschaften im Finale hatte er nur höchstes Lob: „Ihr seid alle tolle Teilnehmer gewesen“, rief Bouffier den Finalisten zu. Das Finale hatten „Lotto-Fee“ Franziska Reichenbacher und Jens Kölker live moderiert.

Bei den Spielen beim Endkampf in Südhessen hatten die Röddenauer glänzend abgeschnitten. Vor allem beim Fischerstechen stand der Röddenauer seinen Mann und beförderte die Konkurrenz ins Wasser: „Das Fischerstechen war unglaublich. Der Röddenauer stand wie festgetackert auf dem Brett“, sagte Intendant Dr. Helmut Reitze. Auch auf dem „Wilden Stier“ war der Akteur aus Röddenau nicht zu schlagen. 28 Sekunden hielt er sich auf dem Stier. „Ein solches Ergebnis hatten wir bei keiner Probe ansatzweise“, kommentierte Jens Kölker.

Von einem „tollen Rennen“ der vier Finalisten sprach Ministerpräsident Volker Bouffier: „Es war lustig und spannend. Das passte ganz prima zum Hessentag.“ (mjx)

Quelle: HNA

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