Heimatverein baut Feldscheune für historische Landmaschinen in Allendorf/Hardtberg

Der "Rohbau" ist schon fertig

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Dirk Michel, Ortsvorsteher und Vorsitzender des Allendorfer Heimatvereins, freut sich über den Fortschritt der Bauarbeiten an der Feldscheune und die gute Gemeinschaft im Dorf: Viele packen mit an und helfen beim Bau. Foto: Andrea Pauly

Frankenau-Allendorf - Wenn alles nach Plan läuft, ist die Feldscheune schon Ende August fertig: Die Arbeiten laufen nach Plan, die schwierigsten Aufgaben sind bereits gelöst.

. Das Grundgerüst steht, die Bodenplatte aus Beton ist fertig und die Rückwand ist auch schon montiert: In den vergangenen zwei Wochen hat sich einiges getan auf der Baustelle des Heimatvereins am oberen Dorfrand von Allendorf/Hardtberg einiges getan. Am Samstag soll das Dach montiert werden – vorausgesetzt, es ist windstill. Mit einem Kran müssen die einzelnen, zehn Meter langen Bleche aufgebracht werden. Als nächstes werden die Seiten der Feldscheune verkleidet und zum guten Schluss zwei große Tore eingesetzt. Ende August soll alles fertig sein. Dirk Michel, Vorsitzender des Heimatvereins, freut sich über den Fortschritt auf der Baustelle, und auch über die gute Stimmung, die bei den Helfern herrscht. Die Arbeit teilen sich viele Allendorfer auf, eine Arbeitsliste ist nicht notwendig: „Immer wenn jemand zum Arbeiten hier ist, kommen andere von allein und helfen“, zeigt sich Dirk Michel begeistert von der Hilfsbereitschaft der Allendorfer. „So ist das hier, das haben wir schon öfter erlebt“, lobt er die Dorfgemeinschaft. Sogar Nachbarn, die gar nicht Mitglied im Heimatverein sind, packen beim Bau der Feldscheune mit an. Dem Verein kommt besonders zu Gute, dass es im Dorf nicht nur viele Handwerker gibt, sondern auch die notwendigen Maschinen und Geräte noch vorhanden sind – so sind zahlreiche Arbeiten in Eigenleistung möglich. Doch ohne Geld geht es dennoch nicht: Insgesamt kostet der Bau der Scheune voraussichtlich etwa 20?000 Euro. Für die Finanzierung greift der Heimatverein selbst tief in die Tasche. 60 Prozent der Nettokosten werden durch Zuschüsse finanziert, den Rest trägt der Heimatverein selbst. Dafür wird unter anderem der Erlös der Traktorausfahrt mit Verlosung verwendet (wir berichteten). Die nächsten Termine des Heimatvereins: Heute ab 18 Uhr macht die „Sommertour“ des Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl Station im Heimatmuseum. Am 9. September findet die dritte und letzte Veranstaltung unter dem Motto „Allendorf im Wandel der Zeit“ statt: Dann stehen die Jahre von 1950 bis heute im Mittelpunkt. Beginn ist um 12Uhr in „Ulrichs Scheune“.

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