An seinem 65. Geburtstag ging der Studiendirektor der Viessmann-Schule in Ruhestand

Rohleder verabschiedet sich

Verabschiedet: Personalratsvorsitzender Matthias Decker, Schulleiter Carsten Placht (von links) sowie Ulrich Mütze (rechts), stellvertretender Obermeister der Bauinnung und stellvertretender Kreishandwerksmeister, gratulieren Studiendirektor Werner Rohleder zum 65. Geburtstag. Foto: nh

Frankenberg. „Sie haben maßgeblich zur Entwicklung der Hans-Viessmann-Schule beigetragen“, lobte Schulleiter Carsten Placht und bedankte sich für das langjährige Engagement von Studiendirektor Werner Rohleder, der als Abteilungsleiter der Bereiche Bau-, Holz-, Umwelttechnik und lange Jahre auch für das Berufsfeld Metalltechnik verantwortlich war. Nun wurde Werner Rohleder im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Auch Matthias Decker, Personalratsvorsitzender der Hans-Viessmann-Schule, sowie die Mitglieder der erweiterten Schulleitungsrunde und Ulrich Mütze, stellvertretender Obermeister der Bauinnung und stellvertretender Kreishandwerksmeister, schlossen sich dem Dank für die geleisteten Dienste, die gute Zusammenarbeit und den besten Wünschen für die Zukunft an.

Nach mehrjähriger beruflicher Tätigkeit als Diplom-Ingenieur und an den Beruflichen Schulen Korbach kam Werner Rohleder vor 30 Jahren an die Hans-Viessmann-Schule. Sieben Jahre unterrichtete er an beiden Schulen, zunächst im Berufsfeld und der Fachoberschule Bautechnik, dann auch in seinem Zweitfach Mathematik in der Zweijährigen Berufsfachschule, der Fachoberschule sowie in Klassen der Fachschule Umweltschutztechnik.

Als 1989 die Klassen der Fachkräfte für umwelttechnische Berufe aus ganz Hessen in Frankenberg zusammengezogen wurden, war Werner Rohleder ein „Mann der ersten Stunde“.

Auch hervorzuheben sind seine Mitarbeit in Fach-Arbeitskreisen in Hessen sowie seine bundesweiten Aktivitäten in den Berufsverbänden. Sein besonderes Augenmerk lag stets auf dem Erhalt sowie der Stärkung der handwerklichen Klassen der Bereiche Bau-, Holz- und Kfz-Technik. Er engagierte sich besonders bei der Förderung von Auszubildenden.

Damit einher ging sein Engagement bei zwei Projekten: Verringerung der Nichtbestehensquote bei Gesellen- und Facharbeiterprüfungen sowie Beratung der Schüler zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen.

Neben seinem Beruf hat Werner Rohleder als Reserveoffizier bei der Bundeswehr regelmäßig Wehrübungen geleistet.

„Es hat Spaß gemacht, mit dem Rückhalt der Schulleitung auf der guten Arbeit der Vorgänger aufzubauen und zur Weiterentwicklung der Schule beizutragen“, sagte Rohleder und betonte, dass er den Tag seiner Pensionierung nicht herbeigesehnt habe. Und resümierte: „Ohne das Teamwork in den etablierten Fachteams wären viele Erfolge gar nicht möglich gewesen!“ (nh/cst)

Quelle: HNA

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