Mobiler Markt kommt nicht mehr auf die Dörfer

Rollender Supermarkt dreht seine letzte Runde

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Erich Naumann (links), Bürgermeister Lothar Koch und Wiesenfelds Ortsvorsteher Günther Beck (von rechts) im August mit dem Fahrer Frank Preis im rollenden Supermarkt. Archifoto: Kutsch

Burgwald - Der rollende Supermarkt ist am Freitag das letzte Mal unterwegs im Frankenberger Land. Zu wenig Kunden haben das Angebot genutzt - die Einnahmen hätten doppelt so hoch sein müssen, wie bisher.

Der rollende Supermarkt war ein halbes Jahr im Frankenberger Land unterwegs. Unternehmer Bernd Bamberger von „Gutkauf“ aus Cölbe wollte die Menschen auf den Dörfern vor Ort versorgen, die Einkäufe vor die Haustür bringen. „Wir hatten mehr erhofft“, sagt er.

Letztlich hätten die Kunden in den Ortsteilen von Frankenberg, Burgwald und im oberen Edertal doppelt so viel einkaufen müssen, damit der Supermarkt zumindest kostendeckend durch den Altkreis rollt. „Wir haben die Personalkosten draufgelegt“, sagt Bamberger. Auf Dauer ginge das nicht. „Bei 200 Euro Minus hätten wir das Angebot nicht eingestellt.“

Für die Menschen in Wangershausen, Rengershausen und Braunshausen hat er jedoch eine gute Nachricht: Einer seiner Kunden nehme künftig Bestellungen telefonisch entgegen und liefere in die Stadtteile.

Mehr über das Ende des rollenden Supermarkts lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung

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