Förster Helmut Gerke geht nach 35 Jahren in Ruhestand

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Helmut Gerke: Die Gestaltung des Platzes Herrenbänke, der einst den Landgrafen und nun Wanderern als Ruheplatz dient und für Gottesdienste genutzt wird, gehörte auch zu den Aufgaben des Försters.

Roda/Rosenthal. Als Helmut Gerke 1977 seinen Dienst als Revierförster in Roda antrat, da stand der Wildschutzzaun rund ums Dorf noch, in einzelnen Bereichen wurde noch mit Pferden Holz gerückt und Joggen im Wald war noch keine Mode. Viel hat sich verändert in 35 Dienstjahren. Jetzt ist der Förster in den Ruhestand gegangen.

"Ich war gerne Förster im Revier Roda“, sagt der 65-Jährige. Schon als Junge stand seine Berufswahl fest. Vater und Großvater waren Waldarbeiter. Am Rodaer Revier reizte ihn, dass er ein reines Staatswald-Gebiet ist.

Mit Ehefrau Erika und den zwei kleinen Kindern Heide und Martin zog er ins abseits gelegene Forsthaus ein. „Wir fühlten uns da wohl“, sagt die Ehefrau.

Das Forsthaus war ein Anlaufpunkt für die Rodaer. Ob Buchenreisig für die Erbsen, Tannenreisig für die Gräber im Winter oder Brennholz – die Interessenten zahlten im Forsthaus ihren Obolus, bekamen einen Zettel ausgestellt und konnten sich das Gewünschte holen. In der Anfangszeit hatte der Förster zahlreiche Jagdgäste zu betreuen – insbesondere Amerikaner. Gerke selbst ist leidenschaftlicher Jäger. „Es war mein berufliches Hobby“, sagt er.

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Quelle: HNA

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