Rosenthaler Parlament will Energiekosten in der Kulturhalle senken

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Hier soll nach den Sanierungsarbeiten Energie eingespart werden: Die Sport- und Kulturhalle in Rosenthal soll – wenn auch nicht mit Fördermitteln – so hergerichtet werden, dass sich laut Stadtverordnetenversammlung die Heizkosten verringern.

Rosenthal. Die auf Basis einer Kostenschätzung veranschlagten 240.000 Euro waren den Parlamentariern in Rosenthal wegen der angespannten Haushaltslage dann doch zu hoch.

Diesen Betrag müssten sie als Eigenanteil der Stadt in den bislang noch nicht verabschiedeten Haushalt 2013 einstellen lassen, damit es für die geplanten Energiesparmaßnahmen an der Sport- und Kulturhalle Fördersummen gibt.

Bei der jüngsten Parlamentssitzung sprachen sich alle Stadtverordneten dafür aus, dass an der Halle zwar zeitnah Arbeiten erledigt werden, damit Energiekosten gesenkt werden können. Doch diese sollen für die Stadt maximal 110.000 Euro kosten.

„Wir verzichten auf die zusätzlich zu unserem Eigenanteil in Aussicht gestellten Fördergelder von 160.000 Euro, weil wir die damit verbundene Energieeinsparung insgesamt als unwirtschaftlich erachten“, begründete der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Golde das Vorgehen. Die CDU hatte zuvor den Antrag gestellt, den alle Stadtverordneten unterstützt hatten.

„Das ist keine Absage an erneuerbare Energien“, betonte Golde. „Wir haben aber festgestellt, dass die Einsparungen nicht so hoch sind, um sagen zu können: Die hohen Investitionskosten werden sich für die Stadt lohnen.“

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Von Philipp Daum

Quelle: HNA

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